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Sonntag, 1. Juli 2012

Auf die Schnelle: Süßlich-würziger Räuchertofu mit Kernen

Heute mal eine wundertolle Neuentdeckung, die ich zuletzt gemacht habe. Ich hatte noch einen Rest Räuchertofu da und habe mir ganz leicht eine Köstlichkeit gezaubert, die so überraschend gut geschmeckt hat, dass ich nicht anders kann als es hier vorzustellen. Es ist so einfach und für den ein oder anderen langweilig aber vielleicht finden sich ja doch noch ein paar fans. ;)


Zutaten:


Zubereitung:
Zunächst  röstet man die Kerne in Öl an bis sie schön knusprig geworden sind. Anschließend wird der Räuchertofu (mit den Händen) darüber gebröckelt (wenn der Tofu keine glatten Ränder durchs Schneiden hat, kann er mehr Geschmack aufnehmen) und ebenfalls gut angebraten. Zum Schluss wird das Ganze mit Löwenzahnhonig abgelöscht. Es ensteht ein würzig-karamelliger Geschmack, der wirklich toll ist.

Sonntag, 29. April 2012

veganer Honig - Löwenzahnsirup


Eine tolle alternative zu Honig ist Löwenzahnsirup. Man kann ihn als Brotaufstrich verwenden oder ihn in Müsli, Joghurt oder sogar Salatdressing mischen. Ich habe es zwar noch nicht getestet aber ich denke er macht sich auch beim Backen als Honigersatz ganz gut.

Zutaten:
  • 200g Löwenzahnblüten
  • 1 kg Zucker
  • einige Zitronenscheiben

Zubereitung:

  • Zunächst müssen die Löwenzahnblüten natürlich gepflückt werden.
  • Anschließend entfernt man so viele grüne Bestandteile wie nur möglich, da diese Bitterstoffe enthalten und für den Geschmack nicht förderlich sind. (Edit: Bei der zweiten Runde habe ich einfach die ganzen Blütenköpfe genommen, was gar kein Problem war.)
  • Nun die Blüten mit einem Liter Wasser und ein paar Zitronenscheiben für ca. 30 Minuten kochen. Anschließend werden die Blüten aus dem Sud herausgesiebt. In diesen wird nun eine Zitronenscheibe gelegt und über Nacht stehen gelassen.
  • Am nächsten Tag wird der Sud mit dem Zucker rund eine Stunde (ohne Deckel) gekocht. Der Topf sollte die ganze Zeit beobachtet werden und man sollte gelegentlich umrühren.

Je nachdem wie lange man den Sirup kocht, desto fester und geschmacksintensiver wird er. Wenn man ihn lange kocht wird er fester, dunkler und schmeckt ein wenig wie Rübenkraut, hat also eine extremere Note. Kocht man ihn kürzer so ist er flüssiger, heller und schmeckt eher wie Honig.
Es ist hilfreich, von Zeit zu Zeit eine Gelierprobe zu machen: man läßt einen Tropfen auf einen Teller tropfen, wenn dieser erkaltet ist, weiß man wie fest der Sirup gerade würde. Nun wird das ganze in ein Hitzbeständiges Glas gefüllt.


Weitere Rezepte mit Löwenzahnhonig:
Salatdressing - süßlich herzhaft
Süßlich-würziger Räuchertofu