Samstag, 8. Dezember 2012

Veganer Apfel-Weihnachtskuchen

Wie wäre es mit einem Weihnachtskuchen anstatt von Weihnachtsplätzchen?
Also habe ich mal diesen wundervollen Apfelkuchen ausprobiert, der sehr viel Lob bekommen hat. Er ist sehr saftig und schmeckt weihnachtlich auch wenn außer Zimt keinere weiteren Weihnachtsgewürze vonnöten sind. Ich kann ihn sehr empfehlen. :)


Zutaten:
  • 400g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gemahlene Mandeln (die Nusssorten können auch in einem anderen Verhältnis verwendet oder durch andere gemahlende Nussorten ersetzt werden)
  • 1 TL Zimt
  • 2TL (Back-)Kakaopulver
  • 200g Zucker
  • 300ml Sojamilch
  • 200ml Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelmus
  • 2-3 große Äpfel
  • Puderzucker


Zubereitung:
  • Zunächst vermischt man das Mehl, das Backpulver, den Vanillezucker und die gemahlenen Nüsse mit dem Zimt, dem Kakaopulver sowie dem Zucker.
  • Anschließend wird  das Apfelmus hinzugegeben sowie die Sojamilch und das Öl über die trockenen Zutaten gegossen.
  • Das Ganze wird nun sorfältig verquirlt.
  • Wenn der Teig Klümpchenfrei ist kann er in eine Backform, vorzugsweise ein tiefes Blech gegeben werden.
  • Während der Backofen auf 180°C vorheizt werden die Äpfel geschält, entkernt und in kleinere Stücke geschnitten, die man nun in den Teig drücken kann.
  • Es kommt natürlich auf die Backform an wie viele Apfelstücke man auf dem Teig verteilen kann allerdings empfiehlt es sich reichlich Apfelstücke zu verwenden, weil sie den Kuchen schön saftig machen.
  • Nun kommt der Kuchen für 15-25 Minuten in den Ofen.
  • Wenn der Kuchen abgekühlt ist kann man Puderzucker darübersieben.
  • Fertig :)

Samstag, 1. Dezember 2012

Vegane süßlich-herzhafte Erdnusskügelchen


Ich habe mich vor kurzem an Erdnusspralinen versucht. Diese habe ich auf einer Veggie-Party kennengelernt und aus dem Gedächtnis versucht sie nachzuahmen. Als kleiner Snack für ein Buffet sind sie genau richtig.


Zutaten:
  • Erdnussbutter (ich habe die "Crunchy" Variante genommen für mehr Biss)
  • Haferflocken
  • Puderzucker
  • Kokosraspeln


Zubereitung:
Es gibt leider keine genauen Mengenangaben aber das ist nicht so schlimm denke ich, da man ja selbst am besten erkennt ob die Kügelchen zu klebrig sind oder ob einem die Süße reicht.
Man mischt zunächst Haferflocken mit etwas Erdnussbutter in einer Schüssel dann siebt man nach Geschmack etwas Puderzucker darüber und knetet diesen in die Masse. Anschließend formt man daraus kleine Kügelchen. Die Masse sollte nicht zu sehr an den Fingern Kleben ansonsten fehlen Haferflocken. Die geformten Kügelchen werden nun in Kokosraspeln gewälzt damit sie nicht so klebrig sind. Fertig ist der Snack.


Sonntag, 11. November 2012

Vegane Mousse au Chocolat


Hallo alle zusammen. Von mir hat man ja in letzter Zeit nicht mehr so viel gehört aber ich denke es ist meine Pflicht, gerade jetzt vor Weihnachten ein paar neue Rezepte hochzustellen. Bald wird auch wieder weihnachtlich gebacken worauf ich mich besonders freue, auch wenn die Zeit dafür etwas knapp bemessen ist.

Aber hier gibt es erstmal meine neuste Errungenschaft, die wirklich verdammt lecker war und mich wieder eine Sache weniger missen lässt: Vegane Mousse auch Chocolat.


Zutaten (für zwei Portionen):
  • 250g Seidentofu
  • 150g Schokolade (Zartbitter natürlich)
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • etwas Rumaroma


Spezielle Utensilien:
Pürrierstab oder Standmixer


Zubereitung:
  • Zunächst wird die Schokolade in einem Wasserbad geschmolzen.
  • Wärenddessen wird der Seidentofu in eine Schüssel gegeben. Ich habe ihn mit einem Pürrierstab so lange bearbeitet bis alle Klümpchen verschwunden waren. Man kann das Ganze aber bestimmt auch in einen Standmixer geben.
  • Keine Sorge, der Seidentofu schmeckt meiner Meinung nach pur ziemlich schrecklich aber das wird sich jetzt ändern, denn wir geben den Vanillezucker und einige Tropfen von dem Rumaroma hinzu. Anschließend wird die flüssige Schokolade hinzugegeben und alles nocheinmal gründlich pürriert beziehungsweise gemixt. 


Nun kann man die Mousse direkt genießen aber ich empfehle es, sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank zu stellen.
In der Mousse findet man tatsächlich einige Luftlöcher vom Pürrieren, was sie ein wenig auflockert allerdings ist sie nicht so schaumig wie herkömmliche Mousse mit Eiweiß, is kla ne? ;)
Vielleicht kann man die vegane Variante auch ein wenig auflockern indem man noch einmal mit einem Handrührgerät hindurchgeht. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Zu beachten ist noch, dass diese Moussevariante wirklich sehr ausfüllend ist und man daher gar nicht so viel davon essen kann, auch wenn man es gerne würde.

Mein Freund und ich waren auf jedenfall sehr begeistert von dieser Mousse und haben uns sogar darum gekloppt. Nachmachen lohnt sich also! :)

Freitag, 3. August 2012

Veganer Bulgursalat

Für einen gemütlichen Grillabend oder zum Mitbringen auf eine Party eignet sich dieser Salat sehr gut. Er ist schnell gemacht und schmeckt vielen Leuten, weil es sich nicht um einen normalen Salat handelt und er trotzdem ziemlich frisch und sommerlich schmeckt.


Zutaten (für ca. 3 Personen)
  • 1 gr. Tasse Bulgur (oder Couscous) (ca. 150 g)
  • 1 rote oder gelbe Paprika (nach Wunsch ohne Haut)
  • 1 Zwiebel oder Frühlingszwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • Petersilie
  • Pfefferminzblätter
 
 
Für die Sauce:
  • ca. 1/2 Tube Tomatenmark
  • ca. 4 EL Olivenöl (je nach Geschmack, kann auch weggelassen werden)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • Harissa oder Chili (falls man Schärfe will)
 
 
Zubereitung:

Der Bulgur (oder Couscous) wird zunächst nach der Anleitung auf der Packung zubereitet aber statt in Wasser, in Brühe quellen gelassen. Wärenddessen wird das Gemüse in kleine Würfel geschnitten und die Kräuter werden gehackt. Der Bulgur wird nun mit dem Gemüse und den Kräutern in eine Salatschüssel gefüllt. Anschließend werden die Zutaten für die Sauce nach Geschmack hinzugegeben und sorgfältig untergerührt.

Montag, 30. Juli 2012

Liebster Blog Award

Hallo alle zusammen :) Ich habe gerade eine riesige Freude gemacht bekommen. Nicht, dass der Tag nicht ohnehin schon toll ist, nein, ich habe auch noch diesen Award von der lieben Maria (...follow the vegan way) verliehen bekommen:








Vielen lieben Dank, ich habe mich sehr gefreut! :)

Jetzt ist also folgendes meine Aufgabe:

  1. Poste den Award auf deinem Blog.
  2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
  3. Gib den Award an 5 Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Email.

Dieser Award dient dazu, etwas unbekannteren Blogs Gehör zu verschaffen und auf sie aufmerksam zu machen. Ich finde diese Idee wirklich wunderbar also habe ich mich fleißig durch allerhand Blogs gegraben. Normalerweise schaue ich mal hier mal da und ich hatte daher etwas Mühe die Blogs, auf die ich regelmäßig stoße wiederzufinden.
Aber ich habe geschafft eine Liste mit ein paar hübschen, liebevoll gestalteten, veganen Blogs zu erstellen:


Ich hoffe ich konnte dadurch meinen Lesern Anregungen geben und diesen hübschen Blogs mehr Leser verschaffen. :)

Sonntag, 29. Juli 2012

Vegane Schoko-Hefeteig-Schnecken

Bei meinem letzten Mittagessen war ich nicht so sicher, ob dieses auch satt machen würde. Daher habe ich zusätzlich noch diese Schoko-Hefteigrolle gebacken. Das war eine gute Entscheidung, denn sie war sehr ergiebig. Wir konnten zwei Tage davon essen und ich konnte sogar noch ein paar Stücke verschenken, die mit Freude verspeist wurden. :) Abgesehen davon, dass es ein Hefeteig ist und man diesen gehen lassen muss, ist die Rolle eigentlich schnell gemacht. Auf jedenfall wird die Arbeit ausgeglichen, durch die Ergiebigkeit der Rolle.

Zutaten für den Hefeteig:
  • 600g Mehl
  • 75g Zucker
  • 300ml Sojamilch
  • 100g Margarine
  • Trockenhefe
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:
  • 200g Schokolade
  • 3 EL Margarine

Zubereitung:
Zunächst  wird der Hefeteig hergestellt. Dafür werden die Zutaten abgewogen und vermischt. Die Trockenhefe sollte so wie auf der Verpackung beschrieben dazu gegeben werden. (Bei mir musste man sie nur mit dem Mehl vermischen und konnte dann wie gehabt weiter arbeiten.) Alles muss gründlich mit einer Küchenmaschine verknetet werden bis der Teig beginnt, sich vom Topfrand zu lösen. Anschließend wird der Teig gehen gelassen. Wahlweise eine halbe Stunde im Backofen bei 50°, im Zimmer, was allerdings länger dauert oder bei diesem (furchtbaren) Wetter draußen in der Sonne.

Wärend der Teig also vor sich hin geht kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Wenn diese geschmolzen ist gibt man die 3 EL Margarine hinzu und verrührt alles sorgfältig. Das Ganze sollte im Wasserbad bleiben wärend man nun den Teig ausrollt. Anschließend wird die Schokocreme auf dem Teig verteilt und dieser wird zusammengerollt. Die Heferolle kommt nun bei 200° für 30 - 45 Minuten in den Ofen. Ich mag es am liebsten, wenn der Hefeteig nicht zu trocken wird. Bei mir war er vielleicht sogar noch ein klein wenig undurch (um nicht zu sagen roh...) aber es hat trotzdem köstlich geschmeckt. Daher lieber etwas früher als nach 45 Minuten herausnehmen, ganz nach Geschmack.

Montag, 9. Juli 2012

Veganes Kürbiskernpesto

Köstlich auf Baguette oder Ciabatta
Mit Sojajoghurt verfeinert zum Joghurtpesto











Eine leckere Sache ist das von mir vor kurzem ausprobierte Kürbiskernpesto. Es eignet sich wunderbar als alternativer Brotaufstrich oder auf Spaghetti, wahlweise pur oder mit Sojajoghurt/Yofu verfeinert. Was ich mir noch gut vorstellen könnte wäre das Pesto als Grundlage für eine etwas andere Gemüsepizza... das muss auch mal getestet werden... Nun aber erst zum Rezept:


Menge des Pestos bei angegebenen Zutaten
Zutaten:

  • 50g Kürbiskerne
  • 4 grüne Kräuteroliven
  • 5 EL Olivenöl
  • Zitronensaft
  • etwas geriebene Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Brühpulver, (wahlweise) Harissa Pulver
 

Zubereitung:

Zunächst müssen die Kürbiskerne fein gemahlen werden. Anschließend werden die Oliven samt den 5 Esslöffeln Olivenöl hinzugefügt und gründlich püriert. Danach wird das Ganze mit etwas Zitronensaft, geriebener Zwiebel, Salz, Pfeffer, Brühpulver und (falls vorhanden und erwünscht) Harissa Pulver abgeschmeckt und ordentlich vermengt. Geht schnell und schmeckt. Guten Hunger! :)


Sonntag, 1. Juli 2012

Auf die Schnelle: Süßlich-würziger Räuchertofu mit Kernen

Heute mal eine wundertolle Neuentdeckung, die ich zuletzt gemacht habe. Ich hatte noch einen Rest Räuchertofu da und habe mir ganz leicht eine Köstlichkeit gezaubert, die so überraschend gut geschmeckt hat, dass ich nicht anders kann als es hier vorzustellen. Es ist so einfach und für den ein oder anderen langweilig aber vielleicht finden sich ja doch noch ein paar fans. ;)


Zutaten:


Zubereitung:
Zunächst  röstet man die Kerne in Öl an bis sie schön knusprig geworden sind. Anschließend wird der Räuchertofu (mit den Händen) darüber gebröckelt (wenn der Tofu keine glatten Ränder durchs Schneiden hat, kann er mehr Geschmack aufnehmen) und ebenfalls gut angebraten. Zum Schluss wird das Ganze mit Löwenzahnhonig abgelöscht. Es ensteht ein würzig-karamelliger Geschmack, der wirklich toll ist.

Samstag, 30. Juni 2012

(Vegane) Gazpacho - Kalte Suppe, ideal für den Sommer

Gazpacho. Das ist eine tolle Sache. Gerade bei diesem Wetter, in dem ich gerade eingehe, ist es eisgekühlt wirklich köstlich und sehr schmackhaft. Bei Gazpacho handelt es sich um eine kalte Suppe aus Gemüse und Brot auch wenn einem bei der Suppe nicht wirklich klar ist, wo das ganze Brot hin ist. Aber Fakt ist, es ist vegan und köstlich. Ich bin total begeistert davon und könnte es literweise trinken. Naja genug geschwärmt. Auf zum Rezept:


Zutaten: (Für 3 Personen)
  • 1 Salatgurke
  • 2 Tomaten
  • 1 Paprika
  • 1 Liter Brühe
  • 3-4 Scheiben Weißbrot/Toast (oder ein halbes Ciabatta oder 3/4 eines Baguettes)
  • Salz & Pfeffer
  • 1/4 Zwiebel
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • 2 El Tomatenmark
  • Knoblauch

Zubereitung:
Zunächst stellt man einen Liter Gemüsebrühe her. Anschließend übergießt man das grob gewürfelte Brot mit einem Teil der heißen Brühe. Danach wird das Gemüse gegebenenfalls geschält, ebenfalls grob gewürfelt und mit der ganzen restlichen Brühe in einen Mixer gegeben. Es ist wichtig, dass genug Flüssigkeit vorhanden ist, damit man gut mixen kann. Zu dem gemixten Gemüse gibt man nun das eingeweichte Brot, das Tomatenmark, etwas Knoblauch und nach Belieben ein wenig Olivenöl hinzu, würzt die Suppe mit Salz und Peffer und mixt alles noch einmal kräftig durch. Besonders gut schmeckt die Suppe schön kalt, eventuell mit Eiswürfeln darin. Es ist auch lecker, wenn man zum Servieren noch kleingewürfeltes Gemüse darüberstreut.





Samstag, 23. Juni 2012

Vegane Kekse - American Cookie Style

Da ich mich seit Tagen schon nach Keksen sehne habe ich heute mal endlich welche gebacken. Sie sind, ich habe das Gefühl wie alles hier, ganz einfach herzustellen. ;)

Zutaten: (für ca. 25 Kekse)
  • 120g vegane Margarine (am besten eine etwas bessere, die vllt. ähnlich wie Butter schmeckt oder Alsan)
  • 120g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 130g Mehl
  • eine Prise Salz
  • etwas Wasser
  • Schokotropfen oder Schokoraspeln

Zubereitung:
Zunächst verquirlt man die zimmerwarme Margarine oder Alsan mit dem Zucker. Anschließend werden in einem anderen Behälter das Mehl, der Vanillezucker und das Salz vermischt. Unter quirlen werden nun die trockenen Zutaten zu der Zucker-Margarine-Mischung hinzugegeben und es kann je nach Konsistenz noch etwas Wasser eingerührt werden. Nun kann man den Teig in Form von Klecksen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und die Schokotropfen hineindrücken. Wenn die Kleckse nicht so hübsch aussehen, muss man sich keine Sorgen machen, denn durch das Backen bei 180° C für ca. 20 Minuten (am besten gut beobachten, ist je nach Ofen unterschiedlich!) entstehen hübsche runde Kekse.

Freitag, 8. Juni 2012

Vegane Zwiebelküchlein

Ein super Snack für eine Party oder einfach für zwischendurch sind Zwiebelküchlein. Ich kenne sie noch aus meiner Kindheit, habe sie daher mal veganisiert und bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Man sollte sie allerdings unbedingt am Tag des Verzehrens herstellen, da sie am nächsten Tag lappig werden. (Ich habe bis jetzt noch keinen Aufbewahrungsort gefunden, bei dem sich die Küchlein nicht verändert haben.)

Als Grundlage für die Küchlein nimmt man Hefeteig. Man kann fertigen Pizzateig nehmen, sofern er vegan ist. Ich war mir bei den Inhaltstoffen nicht sicher, daher habe ich den Teig vorsichtshalber selbst gemacht. Eine alternative, wenn es schnell gehen muss und gekaufter Pizzateig nicht vegan ist, wäre noch (gekaufter) Blätterteig. Den gibt es auf jedenfall vegan.
Das Rezept ist für um die 40 Küchlein ausgelegt (2 Bleche). Es kommt darauf an wie groß der Durchmesser ist. Bei mir hat aber das Verhältnis von Creme und Teig gestimmt.


Für den Teig:
  • 350g Mehl
  • 3/4 Block Hefe
  • Öl
  • Salz, Zucker

Für den Belag:
  • halber Becher Sojajoghurt/Yofu (250g)
  • 1 Päckchen (vegane) Zwiebelsauce (ein Pulver zum anrühren)
  • 1 Block Räuchertofu
  • Salz
  • Zitronensaft


Zubereitung:
Zunächst wiegt man das Mehl ab und gibt in die Mitte in eine Mulde die Hefe, einen halben Teelöffel Zucker und ein halbes Glas lauwarmes Wasser. Das Ganze muss dann eine viertel Stunde stehen. (Bis sich Bläschen gebildet haben!)
Anschließend beginnt man den Teig zu verkneten und gibt noch etwas mehr lauwarmes Wasser, eine halbe Tasse Öl und einen Teelöffel Salz hinzu. Wenn der Teig beim quirlen beginnt sich vom Topfrand zu lösen habt ihr alles richtig gemacht. Ansonsten noch jenachdem wie die Konsistenz ist Wasser, Öl oder Mehl hinzugeben.
Der Teig sollte nun eine halbe bis ganze Stunde gehen gelassen werden, bis er aufgegangen ist.

In dieser Zeit kann man sich an den Belag machen. Man verrührt den Sojajoghurt und das Päckchen trockene Zwiebelsauce miteinander. Dann schmeckt man das Ganze mit Salz und Zitronensaft ab.





Nachdem der Teig aufgegangen ist wird er nocheinmal verknetet. Anschließend wird er auf einer bemehlten Fläche ausgerollt und es werden mit einem Glas Kreise ausgestochen, die man direkt auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen kann. Auf die Teigkreise wird jeweils ein Klecks der Creme gegeben. Der Räuchertofu wird nun mit den Händen zerbröselt und auf den Cremeklecksen verteilt.
Das ganze wird für ca. 10 Minuten bei 220° gebacken.
Die gebackenen Küchlein werden normalerweise mit Schnittlauch garniert. (Ich hatte keinen mehr also habe ich Kresse genommen, was auch wunderbar geschmeckt hat.)

Sonntag, 27. Mai 2012

Veganer Kaffee-Milchshake


Hier mal ein ganz einfaches Rezept für zwischendurch, dass einem bei diesem Wetter als kleine Erfrischung wirklich gelegen kommt.

Zutaten:
  • Sojamilch
  • Instantkaffeepulver
  • Puderzucker
  • nach Wunsch noch Eis oder Eiswürfel
  • Milchaufschäumer






Zubereitung:
Zunächst begießt man zwei Teelöffel Instantkaffeepulver und etwas Puderzucker mit Sojamilch und verrührt das ganze ordentlich. Anschließend kann man das Ganze mit einem Milchaufschäumer schaumig schlagen. (Erst mittig halten dann langsam den Schaum "hochziehen") Hatte nicht gewusst, dass man Instantkaffeepulver auch mit etwas kaltem begießen kann aber es funktioniert wunderbar und der Haferflockengeschmack der Milch verschwindet auch.

Veganer Nudelsalat

Bei diesem Wetter und als Beilage zum Grillen ist Nudelsalat optimal. Den gab es heute auch zu dem Tofuspieß und ich hatte den ganzen Tag was davon.


Zutaten (für ca. 250g Spaghetti)
  • Nudeln
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • 150ml Sojamilch
  • Senf
  • Salz & Pfeffer
  • Gurke
  • Basilikum, Schnittlauch, Kresse, Petersilie...

Zubereitung:
Die Spaghetti werden zunächst für ca. 10 Minuten in Salzwasser gekocht.
Währenddessen werden die ganzen Zutaten außer der Gurke und den Kräutern nach Geschmack zu der Sojamilch gegeben und mit einem Schneebesen gründlich verrührt. Am Schluss wird der Salat mit kleinen Gurkenstückchen sowie wahlweise Basilikum, Schnittlauch, Kresse, Petersilie oder anderem Grünzeug verfeinert. Schnell gemacht und man kann sich den ganzen Tag daran erfreuen.
Die Mayonnaise sollte schön kräftig schmecken, da sonst der Geschmack zwischen den Nudeln untergeht. Also nicht zu fad würzen.
Wem die Konsistenz zu flüssig ist kann mit etwas Johannsibrotkernmehl nachhelfen oder nimmt diese Mayonnaise (ist ähnlich, hat aber nicht das Olivenölaroma und wird durch das verwendete Sonnenblumenöl fester).

Vegan/Vegetarisch grillen: Räuchertofuspieß marinieren

Jetzt im Sommer kommt natürlich die Frage auf, was soll ich denn nur auf den Grill legen wenn es überall so gut nach gegrilltem duftet. Machen wir es uns einfach und greifen zum herkömmlichen Fleischersatz Tofu, marinieren ihn lecker und können ganz ohne Gewissensbisse das Grillen genießen. :)

Zutaten:
  • Räuchertofu
  • Basilikum
  • Paprika
  • Salz & Pfeffer
  • Ras el-Hanout (oder andere Lieblingsgewürze)
  • getrocknete Rosmarinblätter
  • Sojasauce
  • Olivenöl
  • Löwenzahnhonig (für Veganer, die es nicht so eng sehen geht auch echter Honig oder alternativ Zuckerrübensirup)
  • Holzspieße



Zubereitung:
Der Räuchertofu wird zunächst in kleine Würfel geschnitten und abwechselnd mit einem Stück Paprika aufgespießt. Vor und hinter den Tofuwürfel kommt ein Blatt frisches Basilikum. Dann legt man den Spieß in einen Gefrierbeutel und gibt etwas Sojasauce, Olivenöl und Löwenzahnhonig hinein. Das ganze wird anschließend gut gewürzt und es werden ein paar angerissene Rosmarinblätter hinzugegeben. Danach wird die Tüte verschlossen und die Marinade von außen etwas verteilt. Dann spannt man um die Tüte samt Spieß ein Gummi und das Ganze kommt über Nacht (oder zumindest für ein paar Stunden) in den Kühlschrank.

Man könnte meinen, dass Der Tofu auf dem Bild verbrannt wäre, allerdings ist zu beachten, dass Räuchertofu, wenn man ihn kauft bereits eine dunklere Farbe hat. Daher ist er, wenn er gut gegrillt ist ziemlich dunkel, schmeckt aber nicht verbrannt. Also wenn Tofu viel Grillgeschmack aufnehmen soll lieber etwas länger drauflassen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Vegane Schoko-Bananen Cupcakes mit Schoko-Bittermandel Creme

Diese Cupcakes habe ich für eine Freundin zum Geburtstag gemacht und sie waren ein voller Erfolg :) Als Grundlage dient wieder einmal dieser wunderbare Schokokuchen.
Man füllt den Teig diesmal in Muffinförmchen (bei der Teigmenge werden es so um die 21 Muffins). Anschließend wird allerdings noch jeweils eine Bananenscheibe in jeden Muffin gedrückt
(man braucht 1 1/2 - 2 Bananen). Zudem kann unter den Teig nach Wunsch noch etwas Rumaroma gerührt werden.


Die Creme (für alle Muffins die aus dieser Teigmenge entstehen)
Man braucht:
  • 300g Margarine
  • 250g Puderzucker
  • etwas geschmolzene Schokolade (natürlich auch hier: vegan)
  • Bittermandelaroma

Zunächst schlägt man die Margarine mit einem Rührgerät schaumig. Anschließend gibt man etwas geschmolzene Schokolade und nach und nach den Puderzucker beim verquirlen hinzu. Dann kann noch nach belieben Bittelmandelaroma untergerührt werden. Sollte die Creme nicht fest genug sein kann sie noch etwas kalt gestellt werden, bis die Muffins fertig sind. Die Creme wird dann auf die abgekühlten Muffins (das ist wichtig sonst zerläuft die Creme wieder!) mit einem Spritzbeutel aufgetragen. (Wenn man keinen Spritzbeutel da hat kann man das Ganze auch in eine Tiefkühltüte füllen, einen kleinen Teil einer Ecke abschneiden und die Creme herausdrücken). Anschließend kann man die Cupcakes noch mit Zuckerdeko verschönern oder sich darin wälzen... ;) Viel Spaß! :)

Sonntag, 20. Mai 2012

vegane Specksauce, Carbonarasauce oder einfach nur: würzige Sauce für alles

Gestern habe ich ein ganz einfaches Rezept ausprobiert. Es handelt sich um eine würzige fast schon nach Speck schmeckende Sauce für Spaghetti und Nudeln oder auch Reis, Couscous, Kartoffeln, Kartoffelpüree und und und...

Sie ist sehr einfach und sehr schmackhaft.

Zutaten:
  • 1 Block Räuchertofu (250g)
  • 1 Paket Sojasahne (251ml)
  • etwas Öl
  • eine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Paprika (evtl. Gemüsebrühe)
  • Wasser
  • ggf. etwas Stärkemehl zum andicken

Zubereitung:
Man schneidet die Zwiebel in Würfel und brät diese in einer Pfanne mit etwas Öl oder Margarine/Alsan an. Anschließend nimmt man den Räuchertofu und bröselt ihn dazu. Dadurch bekommt die Sauce einen noch würzigeren Geschmack. Das Ganze wird nun so lange angebraten, bis die Zwiebeln schön glasig sind.

Anschließend gibt man das Paket Sojasahne sowie Wasser hinzu und würzt alles mit Salz, Pfeffer, Paprika und bei Bedarf mit Gemüsebrühe.
Sollte einem die Sauce zu dünnflüssig sein, nimmt man einfach ca. 2 TL Stärkemehl, rührt es mit etwas Wasser glatt und gibt es zu der Sauce. Das Ganze muss dann nochmal aufgekocht werden, dann sollte die Sauce angedickt sein.
Wie oben schon erwähnt, kann man diese Sauce zu allen möglichen Kohlenhydraten reichen. Ich habe sie zu meinem ersten Versuch Nudeln selbst zu machen gereicht. ;)

Samstag, 19. Mai 2012

Tofubrotaufstrich: Räuchertofucreme

Ich brauchte mal ein wenig Abwechslung auf meinem Brot und so habe ich eine Tofucreme zusammengemischt.

Man nehme:
cremige Variante
 
körnige Variante

Der Räuchertofu wird wahlweise in Bröckchen zerbröselt oder aber püriert. Beide Varianten schmecken gut, die bröselige fällt nur leichter vom Brot. ;)

Man vermischt den Tofu mit etwas Öl und der Sojasahne und würzt das ganze nach belieben. Auf Brot geschmiert und mit Basilikum, Petersilie, Schnittlauch oder Kresse belegt ist es nicht nur lecker sondern auch gesund.

Veganes Tiramisu / Tiramisukuchen

Zu Muttertag habe ich mich mal an veganem Tiramisu versucht. Da die Basis hierfür der Biskuitteig war, wurde es allerdings eher zu einem Tiramisukuchen, da ich leider bis jetzt keine veganen Löffelbiskuits gefunden habe. Man kann den Kuchen auch mit Zwieback oder veganen Keksen machen, wenn einem der Aufwand mit dem Biskuitteig zu groß ist. (Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert...) Das Tiramisu bzw. der Tiramisukuchen wurde allerdings auch sehr lecker. :)

Zutaten:

Teig:
  • Biskuitteig
  • reichlich Kaffee
  • wahlweise Bittermandelaroma oder Amaretto

 Für die Creme:
  • 250ml Sojasahne
  • 150ml Wasser
  • 90g Zucker
  • 40g Weichweizengrieß
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Bittermandelaroma oder Amaretto
  • 120g Magarine (förderlich ist es, wenn mindestens ein Teil davon Alsan ist, da es dann besser schmeckt)
  • 1 Prise Salz
  • evtl. Zimt
  • evtl. 1 Zitrone (Schale) 

Zum Schluss braucht man noch etwas Kakaopulver zum dekorieren.
Achtung: Das Tiramisu sollte am besten über Nacht (oder mindestens 5 Std.) ziehen gelassen werden, daher rechtzeitig anfangen. :)



Zubereitung: 
Zunächst werden Sojasahne, Wasser, Zucker und der Grieß unter ständigem Rühren in einem Topf aufgekocht und einige Minuten köcheln gelassen.
Nun nimmt man das ganze vom Herd, fügt den Vanillezucker, die abgeriebene Zitronenschale, Zimt, beliebig viel Bittermandelaroma (aber noch etwas übrig lassen...) und eine Prise Salz hinzu und verrührt alles gut. Der abgekühlte Topf kommt nun für eine Stunde in den Kühlschrank.

In dieser Zeit kann man den Kaffe mit dem Bittermandelaroma vermischen und die erste Hälfte des Biskuitteiges mit der Hälfte der Flüssigkeit durchtränken. (Hier kann man so viel Kaffee nehmen wie man möchte allerdings ist der Teig recht dick und es empfiehlt sich großzügig Kaffee zu verwenden)
Anschließend schlägt man die Margarine und/oder das Alsan schaumig, nimmt die abgekühlte Creme aus dem Kühlschrank, gibt sie löffelweise hinzu und verquirlt alles ordentlich.
Nun kann man sich ans Schichten machen. Auf die erste Hälfte, mit Kaffee durchtränkte Biskuitschicht verteilt man nun die Hälfte der Creme. Anschließend legt man die andere Hälfte des Biskuitteiges darüber und tränkt auch diese mit reichlich Kaffee. Anschließend wird der Rest der Creme aufgetragen und zuoberst kommt eine Schicht Kakaopulver.
Das ganze schmeckt am besten, wenn man es über Nacht (oder mindestens 5 Std. lang) im Kühlschrank ziehen lässt.

Veganer Biskuit

Die Basis für beispielsweise Obstkuchen ist natürlich der Biskuitteig. Und natürlich gibt es davon auch eine wunderbare vegane Variante, die ich hier präsentieren möchte. Meiner Meinung nach unterscheidet er sich nicht von einem herkömmlichen Biskuitteig zudem ist die Herstellung sehr simpel.

Zutaten:
  • 180g Zucker
  • 7 EL Pflanzenöl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 225g Mehl
  • 250ml Wasser
 Zubereitung:
Man verrührt alle Zutaten mit einem Rühgerät und füllt den Teig in die gewünschte Form. Anschließend heizt man den Ofen auf 180° C und bäckt den Teig für 18-25 Minuten (je nachdem wie hoch der Teig wird; bei einem Blech Teig (Bild) hat das Backen nur 18 Minute gedauert...)

Freitag, 18. Mai 2012

Soja-Joghurt selbst ansetzen


Auch ich lasse mal wieder etwas von mir verlauten. :)
Ich fand die Preise von Sojajoghurt recht happig aber finde ihn zum Herstellen von Quark Alternativen oder Süßspeisen, sowie in Müsli lecker. Daher habe ich mich gefragt ob man, so wie bei der eigenen Herstellung von herkömmlichem Joghurt, auch Sojamilch mit Sojajoghurt "impfen" kann. das Ergebnis hat mich überzeugt.

Man nehme:
  • Sojajoghurt (ich habe den von Alpro Soya verwendet)
  • Sojamilch
  • hitzebeständige Gläser (bspw. Marmeladengläser)

Ich habe einen Joghurtbereiter verwendet, allerdings denke ich, dass die Joghurtherstellung auch möglich ist, wenn man die Gläser (im Winter) auf die Heizung legt oder sie zusammen mit einer Wärmeflasche in Tücher einwickelt. Es dauert dann nur etwas länger, denke ich.


schnittfest... haha ;)
Zubereitung:

Man nimmt die Gläschen und füllt sie zunächst mit kochendem Wasser, um die Bakterien abzutöten. Dann gibt man einige Teelöffel Sojajoghurt hinzu und füllt das Gläschen mit Sojamilch auf. Die offenen Gläschen stellt man nun in den Joghurtbereiter, verschließt ihn und schaltet ihn ein. Die ganze Prozedur dürfte 5-10 Stunden dauern, je nachdem was für eine Konsistenz man erreichen will. Nach einer kurzen Zeit hat man eher ein Joghurtgetränk, was aber auch nicht zu verachten ist. Nach einer längeren Zeit ist der Joghurt sogar schnittfest.

Der Geschmack des Ergebnisses hat mich wirklich überzeugt, da die selbstgemachten Sojajoghurts weniger künstlich schmecken als die gekauften.

Ich verfeinere meine Joghurts gerne mit Zuckerrübensirup (wegen dem hohen Eisengehalt) und/oder Löwenzahnsirup/honig sowie mit Rosinen oder Bananenscheibchen. Man kann aber auch Kakaopulver unterrühren, wenn man es etwas schokoladiger mag. Der Joghurt ist sehr vielseitig einsetzbar und bildet die Basis für viele Köstlichkeiten.

Wenn man ihn verfeinert so kommt es allerdings vor, dass der voher stichfeste Joghurt beim verrühren (meist mit Schneebesen, damit sich alles gut verbindet) wieder flüssiger wird. Aber im Prinzip ist es mit der Konsitenz von gekauften Kuhmilch Joghurt zu vergleichen.

Samstag, 12. Mai 2012

Veganes "Jägerschnitzel"


Vor kurzem gab es bei mir veganes Jägerschnitzel. Es bestand aus einem Saitanschnitzel mit Pommes, Sojamayonnaise, und Champignons in Rahmsauce.

Eine tolle bebilderte Anleitung zur Herstellung von Saitan findet man hier.

Würzen des Saitans:

Zutaten:
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ras el-Hanout
    (oder ein anderes Gewürz, dass man mag)
  • Lorbeerblätter
Zunächst habe ich in einem Topf Zwiebeln angebraten, diese mit Wasser abgelöscht (so viel, dass später der ganze Saitanklumpen davon bedeckt ist) und in das Wasser Brühepulver gegeben. Dazu kommen noch ein paar getrocknete Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer und Ras el-Hanout. Anschließend habe ich den Saitan in den Topf gegeben und das ganze für eine Stunde kochen lassen. Nun kann man den Saitan im Sud über Nacht stehen lassen, damit er noch mehr Geschmack aufnimmt.


Herstellung der Saitanschnitzel:


Zutaten:
  • Saitan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Mehl
  • Paniermehl

Am nächsten Tag habe ich den Saitan aufgeschnitten. Dann habe ich ihn wie herkömmliche Schnitzel mit Salz und Pfeffer gewürzt sowie mit Senf bestrichen. 
Anschließend rührt man eine Masse aus Mehl und Wasser an, in der man den Saitan wälzt und anschließend in Paniermehl wendet.
Die fertigen Saitanschnitzel können nun angebraten werden.











Herstellung der Champignon Rahmsauce:

Zutaten:
  • ein Paket Champignons (550g)
  • 100ml Soya Cuisine
  • Stärkemehl
  • Zwiebel
  • Salz & Peffer
  • der Sud des Saitans
Zunächst brät man die gehackte Zwiebel in einer Pfanne an. Anschließend kommen die geschnittenen Pilze hinzu. Diese brät man so lange, bis sie in sich zusammengefallen sind. Das Ganze löscht man nun mit etwas Sud des Saitans ab. Anschließend fügt man 100ml Sojasahne (Soya Cuisin) hinzu und würzt das Ganze nach belieben. Zum Schluss rührt man einen Esslöffel Stärkemehl mit etwas Wasser glatt und gibt es zu den Pilzen.  Nun lässt man alles noch einmal aufkochen. Die Sauce sollte nun angedickt sein.



Zu meinen Jägerschnitzel habe ich zudem diesen Salat und Pommes mit selbstgemachter Mayonnaise serviert.

Samstag, 5. Mai 2012

Vegane Mayonnaise


Auf eine Sache auf die ich dachte verzichten zu müssen oder sie nur für teueres Geld in einem Bioladen kaufen zu können ist Mayonnaise.
Jetzt allerdings weiß ich es besser. Es gibt eine ganz einfaches Rezept zur Herstellung von Mayonnaise und sie schmeckt bestens.

Zutaten:
  • 100ml Sojamilch
  • Zitronensaft
  • 120ml Sonnenblumenöl
  • Senf
  • Pfeffer & Salz evtl. noch weitere Gewürze
  • im Notfall Johannisbrotkernmehl
 
Zubereitung:
Man füllt die Sojamilch in einen hohen Becher und gibt 2-3 Esslöffel Zitronensaft hinzu. Nun lässt man das Ganze ein paar Minuten stehen bis die Sojamilch geronnen ist. Jetzt würzt man mit etwas Senf, Salz und Peffer. Anschließend nimmt man einen Pürierstab und hält ihn in die Masse. Man sollte ihn vorerst nicht rauf und runter bewegen sondern nur in der Mayo schweben lassen. An der Seite gibt man nun beim Pürieren das Öl langsam hinzu. Ganz zum Schluss kann der Pürierstab ein paar mal hoch und runter bewegt werden.
Nun hat das ganze eine Mayonnaiseartige Konsistenz und es schmeckt wie herkömmliche selbstgemachte Mayo.
Sie schmeckt übrigens nicht nach der Sojamilch, also nicht nach Haferflocken!

Sollte die Mayo nicht fest genug geworden sein so kann man etwas Johannisbrotkernmehl dazu geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Dabei sollte man aber beachten, dass man nur mit wenig Mehl anfängt und die Konsistenz regelmäßig nachdem einige Zeit vergangen ist kontrolliert. Johannsibrotkernmehl dickt nämlich in diesem Fall recht langsam und wenn man zu viel auf einmal dazu gibt oder immer wieder nachschüttet weil man meint es würde nicht fest hat man am Ende Mörtel. ;)

Mittwoch, 2. Mai 2012

veganer Kurkuma-Hartweizengrieß-Pfannkuchen

Mein absolutes Lieblingsgericht ist zur Zeit der Kurkuma-Hartweizengrieß-Pfannkuchen, der so verdammt einfach zu machen ist. Je nachdem wie viel Zeit man hat lässt sich der Arbeitsaufwand leicht verkürzen und das Essen wird trotzdem lecker.

Zutaten für ca. 2 Pfannkuchen:
  • 150g Hartweizengrieß
  • 1 TL Kurkuma
  • beliebiges Gemüse, beliebige Kräuter (Zwiebel, Paprika, Möhre, Basilikum...)


Zubereitung:
Zunächst schneidet man das Gemüse klein. Man muss darauf achten, dass alles so klein wie möglich geschnitten ist, damit der Pfannkuchen zusammenhält und schneller gar wird. Anschließend füllt man den Hartweizengrieß, 300ml Wasser und den Kurkuma in eine Schüssel, rührt um und fügt das Gemüse hinzu. Nun wird das ganze in einer Pfanne mit Öl angebraten und wenn die eine Seite knusprig ist gewendet.

Wenn man es eilig haben sollte und nicht so viel Gemüse schneiden will kann man den Pfannkuchen auch pur machen. Er schmeckt trotzdem bestens. Eine weitere Möglichkeit ist es, das Gemüse nur sehr grob zu schneiden und den Teig beim Braten zu verrühren. So wird er trotzdem gar auch wenn alles ein rühreiartiges Aussehen bekommt.

Dienstag, 1. Mai 2012

veganes Salatdressing - süßlich herzhaft

Vor kurzem habe ich etwas herumexperimentiert und kam zu diesem leckeren Salatdressing:

Zutaten:
  • Olivenöl
  • Essig (habe selbstangesetzten Zitronenessig genommen, denke aber, dass Apfelessig auch geht)
  • Balsamico-Essig
  • Löwenzahnsirup
  • Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
Man mischt Öl und Essig im Verhältnis 3:1. Ich habe es frei Hand gemacht daher gibt es keine genauen Angaben aber ich denke jeder kriegt es nach seinem Geschmack hin. Nun fügt man Salz, Pfeffer und Senf hinzu. Das Ganze muss gut mit einem Schneebesen verrührt werden damit der Senf keine Klümpchen bildet. Nun fügt man noch etwas Balsamico-Essig, Löwenzahnsirup und Zucker hinzu. Das ganze wird  nun wieder kräftig verrührt. Raus kommt dann ein leicht süßliches aber trotzdem herzhaftes Dressing.

Sonntag, 29. April 2012

veganer Honig - Löwenzahnsirup


Eine tolle alternative zu Honig ist Löwenzahnsirup. Man kann ihn als Brotaufstrich verwenden oder ihn in Müsli, Joghurt oder sogar Salatdressing mischen. Ich habe es zwar noch nicht getestet aber ich denke er macht sich auch beim Backen als Honigersatz ganz gut.

Zutaten:
  • 200g Löwenzahnblüten
  • 1 kg Zucker
  • einige Zitronenscheiben

Zubereitung:

  • Zunächst müssen die Löwenzahnblüten natürlich gepflückt werden.
  • Anschließend entfernt man so viele grüne Bestandteile wie nur möglich, da diese Bitterstoffe enthalten und für den Geschmack nicht förderlich sind. (Edit: Bei der zweiten Runde habe ich einfach die ganzen Blütenköpfe genommen, was gar kein Problem war.)
  • Nun die Blüten mit einem Liter Wasser und ein paar Zitronenscheiben für ca. 30 Minuten kochen. Anschließend werden die Blüten aus dem Sud herausgesiebt. In diesen wird nun eine Zitronenscheibe gelegt und über Nacht stehen gelassen.
  • Am nächsten Tag wird der Sud mit dem Zucker rund eine Stunde (ohne Deckel) gekocht. Der Topf sollte die ganze Zeit beobachtet werden und man sollte gelegentlich umrühren.

Je nachdem wie lange man den Sirup kocht, desto fester und geschmacksintensiver wird er. Wenn man ihn lange kocht wird er fester, dunkler und schmeckt ein wenig wie Rübenkraut, hat also eine extremere Note. Kocht man ihn kürzer so ist er flüssiger, heller und schmeckt eher wie Honig.
Es ist hilfreich, von Zeit zu Zeit eine Gelierprobe zu machen: man läßt einen Tropfen auf einen Teller tropfen, wenn dieser erkaltet ist, weiß man wie fest der Sirup gerade würde. Nun wird das ganze in ein Hitzbeständiges Glas gefüllt.


Weitere Rezepte mit Löwenzahnhonig:
Salatdressing - süßlich herzhaft
Süßlich-würziger Räuchertofu

Vegane Schoko-Sauerkirsch Muffins mit flüssiger Schokoladenfüllung

Als Grundrezept dient bei diesen Muffins der vegane Schokoladenkuchen.
Der Teig wird diesmal in Muffinförmchen gefüllt.
Die Schokolade sollte gehackt werden und erst nach dem Einfüllen in die Muffinformen in den Teig gedrückt werden, da sich sonst die Stückchen am Schüsselboden der Teigschüssel sammeln und nur die letzten Muffins Stückchen erhalten. Ein Teil der Schokolade wird in grobe Schokostifte gehackt.
Nun kann man pro Muffin etwa 3 Kirschen (entweder frische oder eingefrorene Sauerkirschen oder Schattenmorellen aus dem Glas) in den Teig drücken. (Am besten ist es wenn die Kirschen vom Teig bedeckt sind, ansonaten könnten durch das Absinken der Kirschen beim Backen Löcher entstehen. Wenn man die Kirschen allerdings nicht sieht sind die Muffins nicht ganz so hübsch...) Für die flüssige Schokoladenfüllung steckt man nun in die Mitte des Muffins jeweils einen Schokoladenstift. Dieser zerläuft beim Backen und man hat, wenn die Muffins noch warm sind eine flüssige Füllung.

Veganer Schokokuchen

Ein tolles Grundrezept, wenn man etwas schokoladiges haben möchte ist dieser Schokokuchen. Er kann natürlich mit Früchten verfeinert oder in einer Springform für Tortenschichten gebacken werden. Aber auch pur schmeckt er wunderbar schokoladig und saftig.

Zutaten:
  • 250g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 300g Mehl
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 4 EL Kakaopulver
  • 125 ml Öl
  • 400 ml Wasser
  • 100g Schokolade (vegane Bitterschokolade)


Zubereitung: 
Die Schokolade kann entweder als Kuvertüre geschmolzen oder aber gehackt verwendet werden.
Die Zutaten werden anschließend vermischt und mit einem Schneebesen verrührt.
Das ganze wird in eine Backform gefüllt und für 45 Minuten bei 175°C (je nach Backofen; beoachten und testen) gebacken. 
Am besten mit dem Anschneiden noch warten, bis der Kuchen abgekühlt ist, da er sonst auseinanderfällt. Dann darf geschlemmt werden. :)



Was man aus dem Kuchen noch zaubern kann:
Vegane Schoko-Sauerkirsch Muffins mit flüssiger Schokoladenfüllung
Vegane Schoko-Bananen Cupcakes mit Schoko-Bittermandel Creme 

Mittwoch, 11. April 2012

Veganer Kirsch-Streusel-Kuchen

Ein ganz wundertoller Kuchen ist der vegane Kirsch-Streusel-Kuchen. Er ist ganz leicht zu backen, hat sogar Nicht-Veganer begeistert und die Veganer sowieso ;)

Für den Boden:

  • 80g Margarine
  • 65g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Stärke
  • 150g Mehl
  • 120 ml Sojamilch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Tütchen Backpulver
  • 1 Glas Kirschen

Für die Streusel:
  • 50g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 120g Mehl
  • 65g Margarine
  • etwas Zimt

Zubereitung:

Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Anschließend die Stärke anrühren und hinzufügen. Nun werden Sojamilch und Zitronensaft vermischt sowie das Mehl mit dem Backpulver. Beide Gemische werden der Margarine-Zucker Mischung zugefügt und kurz verknetet. Der Teig kann nun in die Springform gefüllt und mit abgetropften Kirschen bedeckt werden.

Für die Streusel werden die Zutaten vermengt und kurz verknetet. Anschließend knetet man noch etwas mit den Händen um größere Streusel zu bekommen. Die Streusel werden nun auf den Kuchen gebröselt.
Der Kuchen kommt bei 180° C für ca. 45 Minuten in den Ofen.

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Freitag, 6. April 2012

Veganes Mett

Einer meiner ersten Brotaufstriche war veganes Mett. Sowas gibt es nicht? Und ob! Und zwar aus Reiswaffeln. Der ein oder andere könnte sich an dieser Stelle bereits abwenden aber Moment, es ist einen Versuch wert! Das Mett schmeckt ähnlich wie "echtes" Mett und sieht genauso aus:

Es ist wirklich eine tolle Sache, einfach zu machen und hält sich lange... jedenfalls deutlich länger als normales Mett.

Man braucht dafür:
  • Reiswaffeln
  • Wasser
  • Zwiebeln
  • Tomatenmark
  • Salz & Pfeffer 
Zubereitung:

Die Reiswaffeln müssen zerbröselt werden. Dies geht besonders gut wenn man sie erst grob zerbricht, sie anschließend in eine Tüte füllt und auf die Tüte wild einschlägt ;)

Nun füllt man die Brösel in eine Schüssel und mischt etwas Wasser hinzu, bis eine mettartige Konsistenz entsteht. Zur Masse kommt nun reichlich Tomatenmark. Das Ganze wird nun nach Belieben gewürzt und mit kleingehackten Zwiebeln vermischt oder mit Zwiebelringen garniert. Fertig! :) Im Kühlschrank kann sich das Mett mindestens über eine Woche halten.