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Sonntag, 2. November 2014

Veganer Melanzani-Grieß-Auflauf bzw. Auberginen-Grieß-Auflauf und der Grund warum ich mich nicht für eine Überschrift entscheiden kann :)

Hallo zusammen!

Eine Weile schon hat man nichts mehr von mir gehört... Der Grund dafür ist mein Umzug. Der Ort zu dem es ging? Das verrät vielleicht die Überschrift dieses Posts: Ich lebe nämlich nun in Österreich! Dem Land der Melanzani, der Weichseln, der Ribisel, der Heferl und der Sackerl. Schon anhand dieser Bandbreite an neuen Wörtern dürfte es ersichtlich sein, warum ich zu beschäftigt war, um etwas Neues zu schreiben. Aber nun bin ich zurück in neuer Frische, in einer neuen Stadt mit neuen Produkten und neuen Möglichkeiten. Nachdem ich mich mit dem Gasherd und dem Gasbackofen bekannt gemacht habe und die ungewohnt heißen Topfgriffe mir einen liebevollen Begrüßungshanddruck gegeben haben, bin ich nun soweit auch wieder ein Rezept zu posten.

Und zwar: Melanzani-Grieß-Auflauf. Kurzer Exkurs Deutsch-Österreichisch, Österreichisch - Deutsch: Melanzani sind Auberginen. :)



Zutaten:
  • 1-2 Melanzani/Auberginen
  • Grieß
  • 400ml Pflanzenmilch (möglichst ungesüßt)
  • eine Dose (500g) geschälte Tomaten
  • einige Knoblauchzehen
  • Tomatenmark
  • Salz
  • Paprikapulver
  • eine halbe Dose Mais
  • Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
  • Zunächst schneidet man die gewaschene(n) Melanzani in längliche Streifen, bestreut diese mit Salz und lässt sie stehen, damit sie Wasser ziehen können.
  • Anschließend erhitzt man in einem Topf etwas Öl und brät die zerkleinerten Knoblauchzehen an.
  • Hinzu kommt etwas Tomatenmark. Dieses sollte nicht zu lange gebraten werden, da es sonst einen bitteren Geschmack annimmt!
  • Das Ganze wird nun mit einer Dose geschälter Tomaten abgelöscht und mit Salz und Paprikapulver gewürzt. Hinzu kommt eine halbe Dose abgetropfter Mais.
  • Nun wird in einem weiteren Topf die Milch erhitzt. Wenn sie kocht kann der Grieß hinzugegeben werden. Es sollte so viel Grieß eingerührt werden bis das Ganze eine cremige Konsistenz hat. Dann wird die Masse vom Herd genommen und quellen gelassen. Sie kann zudem mit Salz und Gewürzen auf einen angenehmen Geschmack gebracht werden. Ich hatte leider nur gesüßte Milch da und habe mich etwas schwer damit getan, die Masse herzhaft zu würzen. Bei ungesüßter Milch dürfte es kein Problem sein. Ich habe zudem einige Sonnenblumenkerne hinzugegeben, um den Auflauf noch gesünder zu machen.
  • Nun werden die Melanzanischeiben in Öl goldbraun gebraten.
  • Anschließend werden die beiden Saucen und die Melanzanischeiben in folgender Reihenfolge geschichtet: Tomatensauce - Melanzani - Grießcreme - Tomatensauce - Melanzani  und so weiter. Am besten ist es, wenn die oberste Schicht Grießcreme ist.
  • Der Auflauf kann nun für 30 Minuten bei 180° C in den Ofen. Diese Zeit ist ein bloßer Richtwert: Die Bestandteile des Auflaufs sind alle bereits gar und er muss lediglich noch etwas durchziehen und an Festigkeit gewinnen. Er kann jederzeit herausgenommen werden, wenn einen der große Hunger überkommt. ;)

Mahlzeit!

Mittwoch, 27. November 2013

Vegane Maronen-Weißwein-Sauce


Maronen sind für mich ein wichtiger Bestandteil der Winterzeit. Ich esse sehr gerne Maronen pur aber auch einer Sauce geben sie einen edlen Geschmack, vor allem in Verbindung mit Weißwein. Diese Sauce hier passt gut zu Bandnudeln oder in eine Maronenlasagne sowie zu Reis.

Zutaten:
  • Maronen
  • Weißwein
  • Sahne
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Brühe

Zubereitung
  • Zunächst hackt man die Zwiebel in Würfel und brät sie an. Dann gibt man zerdrückten Knoblauch hinzu.
  • Sind die Zwiebelwürfel glasig kommen die gewürfelten Maronen dazu. (Man kann ein paar Maronen zum dekorieren beiseite legen.)
  • Nun löscht man das Ganze mit Weißwein ab und lässt ihn sich auf etwa die Hälfte reduzieren.
  • Danach wird mit Gemüsebrühe und Sahne aufgegossen, sowie mit Salz abgeschmeckt.
  • Zuletzt kann man die Sauce mit Maisstärke andicken.

Freitag, 26. April 2013

Vegane Lasagne - extra einfach und preiswert

Vegane Lasagne - für mich im Moment der absolute Renner.
Zunächst habe ich die Lasagne mit Bechamelsauce, Hefeschmelz und Käseersatz gemacht, die mir richtig gut geschmeckt hat. Aber, da mir der Aufwand zu groß und die Zutaten zu teuer waren, gab es beim nächsten Versuch eine abgespeckte Version. Doch auch diese hat in ganzer Linie überzeugt. Sie geht schnell, ist super saftig und unglaublich köstlich. Abgesehen davon halte ich dieses Rezept für das preiswerteste vegane Lasagnerezept.

Zutaten:
ein Paket Lasagneblätter

Für die Bechamelsauce:
  • 3 El Margerine
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 300ml Sojamilch
  • 200ml Wasser
  • Paprikapulver
  • Brühpulver
  • Salz
  • nach Wunsch weitere Gewürze

Für die Tomatensauce:
  • 1000g Pizzatomaten (Zwei Dosen/Pakete)
  • nach Wunsch 100-200g Sojagranulat
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch
  • Tomatenmark
  • Salz
  • ggf. Kräuter und andere Gewürze

Zubereitung:

Tomatensauce:
  • Zunächst schneidet man die Zwiebel in Würfel und brät sie mit etwas Fett in einem Topf an.
  • Anschließend gibt man gepresste Knoblauchzehen (Menge nach Wunsch) hinzu.
  • Möchte man Sojageschnetzeltes als Sojahack verwenden, so sollte man es zunächst mit heißem Wasser begießen, reichlich Brühpulver hinzugeben und es ziehen lassen. Danach wird es mit den Zwiebeln und dem Knoblauch scharf angebraten.
  • Nun noch zwei Teelöffel Tomatenmark hinzugeben, kurz mit anbraten und danach das Ganze mit den Pizzatomaten ablöschen.
  • Jetzt kann nach Bedarf mit Salz und diversen Kräutern gewürzt werden.

Bechamelsauce:
  • Als Grundlage dient eine Mehlschwitze: In einem Topf werden 3El Margarine geschmolzen.
  • In die flüssige Margarine kommen nun 2 El Mehl. Man sollte gut rühren damit sich alles zu einer cremigen Pampe verbindet. ;) Wenn die Masse zu trocken ist, mehr Margarine hinzugeben, wenn sie zu flüssig ist, mehr Mehl.
  • Anschließend gibt man die Sojamilch hinzu und rührt die Mehlschwitze mit einem Schneebesen ein, sodass keine Klümpchen mehr zu finden sind.
  • Danach das Wasser und Brühpulver hinzugeben.
  • Die Sauce wird nun aufgekocht, damit sie ihren Mehlgeschmack verliert.
  • Nun mit Paprikapulver, reichlich Salz und nach Bedarf mit weiteren Gewürzen verfeinern. Man sollte reichlich würzen, bis einem die Bechamel einigermaßen schmeckt. Später, wenn sie gebacken wurde und sich mit der Tomatensauce vermischt hat, schmeckt sowieso alles ganz anders, daher ist es nicht schlimm, wenn man im ersten Moment zweifelt. ;)
  • Nun gibt man etwas Tomatensauce in die Form, darauf die Lasagneplatten. Anschließend stapelt man immer nach der Reihenfolge: Lasagneplatten, Tomatensauce, Bechamel. Man sollte sich etwas Bechamelsauce übrig lassen um damit eine schöne letzte, oberste Schicht zu bilden.
  • Nun kommt die Lasagne bei 180°C in den Ofen und wird für 40-45 Minuten gebacken.