Sonntag, 2. November 2014

Veganer Melanzani-Grieß-Auflauf bzw. Auberginen-Grieß-Auflauf und der Grund warum ich mich nicht für eine Überschrift entscheiden kann :)

Hallo zusammen!

Eine Weile schon hat man nichts mehr von mir gehört... Der Grund dafür ist mein Umzug. Der Ort zu dem es ging? Das verrät vielleicht die Überschrift dieses Posts: Ich lebe nämlich nun in Österreich! Dem Land der Melanzani, der Weichseln, der Ribisel, der Heferl und der Sackerl. Schon anhand dieser Bandbreite an neuen Wörtern dürfte es ersichtlich sein, warum ich zu beschäftigt war, um etwas Neues zu schreiben. Aber nun bin ich zurück in neuer Frische, in einer neuen Stadt mit neuen Produkten und neuen Möglichkeiten. Nachdem ich mich mit dem Gasherd und dem Gasbackofen bekannt gemacht habe und die ungewohnt heißen Topfgriffe mir einen liebevollen Begrüßungshanddruck gegeben haben, bin ich nun soweit auch wieder ein Rezept zu posten.

Und zwar: Melanzani-Grieß-Auflauf. Kurzer Exkurs Deutsch-Österreichisch, Österreichisch - Deutsch: Melanzani sind Auberginen. :)



Zutaten:
  • 1-2 Melanzani/Auberginen
  • Grieß
  • 400ml Pflanzenmilch (möglichst ungesüßt)
  • eine Dose (500g) geschälte Tomaten
  • einige Knoblauchzehen
  • Tomatenmark
  • Salz
  • Paprikapulver
  • eine halbe Dose Mais
  • Sonnenblumenkerne

Zubereitung:
  • Zunächst schneidet man die gewaschene(n) Melanzani in längliche Streifen, bestreut diese mit Salz und lässt sie stehen, damit sie Wasser ziehen können.
  • Anschließend erhitzt man in einem Topf etwas Öl und brät die zerkleinerten Knoblauchzehen an.
  • Hinzu kommt etwas Tomatenmark. Dieses sollte nicht zu lange gebraten werden, da es sonst einen bitteren Geschmack annimmt!
  • Das Ganze wird nun mit einer Dose geschälter Tomaten abgelöscht und mit Salz und Paprikapulver gewürzt. Hinzu kommt eine halbe Dose abgetropfter Mais.
  • Nun wird in einem weiteren Topf die Milch erhitzt. Wenn sie kocht kann der Grieß hinzugegeben werden. Es sollte so viel Grieß eingerührt werden bis das Ganze eine cremige Konsistenz hat. Dann wird die Masse vom Herd genommen und quellen gelassen. Sie kann zudem mit Salz und Gewürzen auf einen angenehmen Geschmack gebracht werden. Ich hatte leider nur gesüßte Milch da und habe mich etwas schwer damit getan, die Masse herzhaft zu würzen. Bei ungesüßter Milch dürfte es kein Problem sein. Ich habe zudem einige Sonnenblumenkerne hinzugegeben, um den Auflauf noch gesünder zu machen.
  • Nun werden die Melanzanischeiben in Öl goldbraun gebraten.
  • Anschließend werden die beiden Saucen und die Melanzanischeiben in folgender Reihenfolge geschichtet: Tomatensauce - Melanzani - Grießcreme - Tomatensauce - Melanzani  und so weiter. Am besten ist es, wenn die oberste Schicht Grießcreme ist.
  • Der Auflauf kann nun für 30 Minuten bei 180° C in den Ofen. Diese Zeit ist ein bloßer Richtwert: Die Bestandteile des Auflaufs sind alle bereits gar und er muss lediglich noch etwas durchziehen und an Festigkeit gewinnen. Er kann jederzeit herausgenommen werden, wenn einen der große Hunger überkommt. ;)

Mahlzeit!

Donnerstag, 24. April 2014

Veganer Nougat-Schoko-Aufstrich - sooo cremig!

Eigentlich bin ich nicht so der Schokoaufstrich-Typ, zumindest habe ich mich bisher nicht darum gekümmert einen veganen Ersatz zu finden. Aber als ich diese Schoko-Nougat-Creme kosten durfte fand ich, dass sie es Wert ist einen Post über sie zu machen! Sie ist soooo cremig! Und hat einen ganz feinen Geschmack. Für Schokoliebhaber lohnt es sich allemal, da man mit ihr auch wunderbar Pralinen füllen kann. Dazu mehr weiter unten! Hier erst einmal das Rezept:

cremig yeah!

Zutaten:
  • 1 Paket Sahne (251ml)
  • 2 El Zucker
  • 1/4 Paket Nougat (ca. 30g)
  • 50g Schokolade


Zubereitung:
  • Zunächst wird die Sahne mit dem Zucker in einen Kochtopf gegeben und erhitzt.
  • Das Ganze muss nun recht lange gekocht werden, damit sich die cremige Konsistenz entwickelt. Wichtig ist es, hin und wieder mit einem Schneebesen umzurühren, damit die Sahne sich nicht festsetzt oder anbrennt.
  • Wenn die Sahne so cremig geworden ist, dass man mit dem Schneebesen eine Art "Straße" hindurchziehen kann und die Creme zwar die Lücke wieder schließt, aber man kurze Zeit den Topfboden sehen kann, so ist es an der Zeit das Nougat und die Schokolade hinzu zu geben.
  • Wenn Nougat und Schokolade geschmolzen und verrührt sind kann man die Creme vom Herd nehmen und sie in ein Gläschen füllen.

Verwendung:
Diese Creme ist natürlich ersteinmal super lecker auf Toast und (Süß)Brot. Aber man kann sie auch gut zum Füllen von Pralinen nutzen. Vorallem in Verbidnung mit Sahne ist sie der Hammer.
An Ostern habe ich diese (gekauften) Schokoschälchen mit der Nougatcreme befüllt und Schlagsahne daraufgegeben. Diese Kombination aus der weichen Creme, der knackigen Schokolade und der Sahne war einfach sehr lecker. *_* Da hat mir kein gekauftes Schokoei gefehlt!


Dienstag, 22. April 2014

Pfirsichtorte mit Mango Maracuja Sahnecreme - eine fruchtig vegane Ostertorte


Zu Ostern wollte ich eine fruchtige, leichte, frühlingshafte Torte backen und habe mir daher ein Rezept für eine Pfirsichtorte ausgedacht, die mit einer fruchtigen Mango Maracuja Sahnecreme umhüllt wird. Sie ist einfach zu machen und hat auch den Omnis gut geschmeckt.


Für den Teig: (für 2 Böden bei einer 28er Backform)
  • 220g Mehl
  • 150g Sojajoghurt
  • 200ml Sojamilch
  • 4 El Apfelmus
  • 2 El Öl
  • 200g Zucker
  • 2 El Stärke
  • 1 Tütchen Backpulver

Für die Creme:
  • 2 Pakete vegane aufschlagbare Sahne (ich nehme die Schlagfix von Leha; nutzt man die gesüßte Sahne kann man den Puderzucker weglassen. Ich habe die ungesüßte Variante genutzt und sie selbst nachgesüßt)
  • 4 El Puderzucker
  • 3 Tütchen Sahnesteif
  • 500ml Mango-Maracuja Nektar oder Saft
  • 1 Dose Pfirsiche
  • Speisestärke
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung Teig:
  • Alle Zutaten abwiegen und zu einem glatten Teig verquirlen
  • Der Teig kommt nun in eine eingefettete Backform und wird für 20-30 Minuten bei 180° gebacken
  • Stäbchenprobe machen!*

*Dies bedeutet, dass man ein Holzstäbchen nimmt und es, wenn der Kuchen im Ofen fertig aussieht, in die Mitte des Kuchens sticht. Klebt beim Herausziehen des Stäbchens noch Teig daran, so ist der Kuchen noch nicht fertig und muss im Ofen bleiben.



Zubereitung Creme:
  • Zunächst misst man den Mango-Maracuja Nektar ab, gibt ihn in einen Topf und erhitzt ihn (Noch nicht zum Kochen bringen)
  • Nun rührt man mindestens 3 gehäufte Esslöffel Stärkemehl mit Wasser an und rührt sie mit einem Schneebesen unter den Saft
  • Das Ganze wird nun aufgekocht, damit der Saft andickt
  • Wenn der Saft eine Konsistenz wie fester Pudding hat kann man ihn vom Herd nehmen (Sollte er noch zu flüssig sein muss nocheinmal Stärkemehl angerührt, hinzugegeben und aufgekocht werden.)
  • Für die weitere Verarbeitung sollte der Pudding abgekühlt sein
  • Ist der Pudding abgekühlt schlägt man die Sahne mit dem Puderzucker und dem Sahnesteif auf (Hier sollte man probieren um einzuschätzen, ob einem die Sahne süß genug ist)
  • Nun gibt man Esslöffelweise den Pudding (vorher nocheinmal gut mit einem Schneebesen umrühren) zu der Sahne und verrührt das ganze auf höchster Stufe mit einem Handmixer
  • Zu guter Letzt kann die Creme mit dem Saft einer halben Zitrone verfeinert werden, um einen besonders fruchtigen Geschmack zu erhalten


Zusammenbauen der Torte:
  • Als erstes muss der (abgekühlte) Tortenboden waagerecht in zwei Hälften geteilt werden
  • Anschließend legt man die erste Hälfte auf eine Tortenplatte und bestreicht sie mit einem Teil der Creme
  • Nun lässt man die Pfirsiche abtropfen und schneidet sie in feine Scheiben (Optional noch ca. 2 Pfirsichhälften zurücklegen als Deko)
  • Die Pfirsichscheiben werden nun gleichmäßig auf der mit Creme bestrichenen Tortenschicht verteilt und ebenfalls mit Creme bestrichen
  • Anschließend kommt der zweite Tortenboden darauf und die Torte wird mit Creme komplett überzogen und nach Belieben dekoriert

Sonntag, 23. Februar 2014

Vegane Himbeer-Sahne-Cupcakes mit zweifarbigen Tuffs


Heute mal ohne konkretes Rezept nur eine Demonstration, was alles in vegan so möglich ist - und ein paar Tipps, wenn jemand diese Cupcakes doch nachbacken möchte. :)
Hier seht ihr Himbeercupcakes mit zweifarbiger Sahne. <3

Der Teig:
Der Teig ist an anderes Rezept angelehnt. Hier habe ich allerdings noch aufgetaute, pürierte Himbeeren verarbeitet in der Hoffnung, dass der Teig rosa wird. Leider war er dann nach dem Backen doch wieder braun und es war traurigerweise Verschwendung von Himmbeeren.

Merke:
In Zukunft einfach einen hübschen hellen Teig (eventuell mit Zitronengeschmack) backen oder ganz auf Schokoteig umstellen.

Die Sahne: 
Als Sahne habe ich die (ungesüßte) "Schlagfix universelle Schlagcreme" von leha verwendet wie auch schon bei meiner Schoko-Nougat-Sahne-Torte. Zunächst habe ich sie mit Zucker und zwei Tütchen Sahnesteif aufgeschlagen. Anschließend habe ich die eine Hälfte der Sahne weggestellt und in die andere pürierte aufgetaute Himmbeeren gegeben und diese mit der Sahne verquirlt bis sie eine zartrosa Farbe hatte. Nun habe ich die rosa Masse in einen Spritzbeutel gefüllt (nur der Beutel, ohne Tülle und Sonstiges) und diesen in einen weiteren Spritzbeutel (mit Tülle und Halterung) gelegt. In den restlichen Platz des zweiten Beutels habe ich nun die weiße Sahne gegeben und dann mit den Tuffs begonnen. Nun sollte eigentlich die rosa Sahne gleichmäßig mit der weißen Sahne aus dem Spritzbeutel kommen.
Am praktischsten ist es aber vermutlich, wenn man drei Spritzbeutel hat und die beiden gefüllten (weiß und rosa) in den dritten Beutel mit Aufsatz stecken kann. Das erspart viel gefriemel.


Das wars von mir - und schon ist auch schon Montag!

Montag, 10. Februar 2014

Anlaufstellen für Veganer in Koblenz

Hallo zusammen!

Dieser Post wird vermutlich nur einige wenige von euch interessieren, aber hoffentlich trotzdem einigen Leuten nützen. Es gibt von vielen Städten Listen mit Anlaufstellen für Veganer. Eine solche aktuelle Liste fehlt für Koblenz leider. Daher habe ich mich entschlossen eine Karte mit den mir bekannten Anlaufstellen zusammenzubasteln.
Ich wohne zwar nicht in Koblenz, allerdings bin ich öfters dort und habe nach einer Weile meine Vegan-Hotspots gefunden. Abgesehen von meinen Tipps habe ich auch noch die Informationen, die ich in den beiden Koblenz Vegan Gruppen bei Facebook finden konnte (inklusive einer hübschen Tabelle, die ein Mitglied mit uns geteilt hat - Vielen Dank dafür!) und von der leider etwas veralteten koVegan Website gebündelt und diese Karte erstellt:

Anlaufstellen für Veganer in Koblenz


Ich hoffe jemandem kann sie nützlich sein oder sie zumindest an Neuveganer zur Orientierung weitergeben.
Wenn Informationen fehlen oder nicht stimmen, würde ich mich sehr über eine Nachricht freuen. Entweder hier drunter als Kommentar oder über das Kontakformular rechts. Möge die Karte mit mehr und mehr Punkten gefüllt werden! :)


Samstag, 8. Februar 2014

Vegane Schoko-Nougat-Sahne-Torte! Oder: Die beste aufschlagbare Sahne der Welt

Ich habe sie gefunden! Die aufschlagbare, vegane Sahne, die auch mich überzeugt! :)
Bisher habe ich ein paar Sahnesorten getestet, die mich allesamt nicht sehr überzeugt haben. Die Hulala schmeckte mir viel zu chemisch, eine Packung Natumi CreSoy steht bei mir noch offen im Kühlschrank. Da war der Beigeschmack zwar nicht so schlimm aber sie wurde nicht richtig fest. Soyatoo hatte ich auch einmal vor längerer Zeit ausprobiert und war davon auch nicht begeistert.

Ich mochte immer die Sprühsahne von Schlagfix und war umso begeisterter, als ich bei meinem letzten Einkauf ein kleines Tetrapack aufschlagbare "universelle Schlagcreme" von Schlagfix bzw. leHA gefunden habe. Da stand die Entscheidung dann ziemlich schnell fest: Ich versuche mich nocheinmal am Torten backen. Und ich präsentiere stolz: meine vierte vegane Torte!

Biskuit:
Ich habe die Menge des unten stehenden Teiges auf zwei 15er Backformen verteil und die Kuchen nachher so zerteilt, dass ich 3 gleich hohe Böden hatte. Wichtig ist vorallem die "Deckel" der Kuchen, also dort wo sich der Kuchen oft beim Backen nach oben wölbt, abzuschneiden damit die Torte eine schöne Form erhält.

Für den Schoko-Biskuit braucht man:

  • 320g Mehl
  • 165g Zucker
  • 1Tütchen Backpulver
  • 2EL Kakao
  • 75ml Öl
  • 320ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • etwas Margarine zum Einfetten der Backform

Zubereitung Schoko-Biskuit:

  • Zunächst wiegt man die trockenen Zutaten ab und vermischt sie miteinander.
  • Anschließend werden die flüssigen Zutaten abgemessen und hinzugegeben.
  • Dann verrührt man alles mit einem Handrührgerät.
  • Der Teig wird nun auf zwei kleine (ca. 15cm), eingefettete Backformen verteilt und bei 170° C für 30-40 Minuten gebacken. - Stäbchenprobe nicht vergessen (Oder man backt so wie ich, in Ermangelung einer zweiten Backform, erst die eine Hälfte des Teiges und dann die andere.)
  • Nach dem Backen sollte man den Kuchen auf jedenfall auskühlen lassen. Ich konnte ihn zwar direkt aus der Form lösen, aber das hängt auch immer mit der Backform zusammen, daher lieber sichergehen und geduldig sein. Spätestens zum Zerteilen muss der Teig abgekühlt sein.
  • Wenn der Teig erkaltet ist kann man ihn mit der Fadentechnik (man ritzt den Kuchen runderherum an der Stelle ein, an der man ihn zerteilen möchte und legt anschließend einen dünnen Faden, wie beispielsweise Nähgarn, in die Spalte. Dann legt man die beiden Fadenenden auf der Vorderseite des Kuchens über Kreuz und zieht daran.) oder einem anderen Trick oder Hilfsmittel zu mehreren Böden zerteilen.

Zutaten Schoko-Nougat-Sahne-Creme:
  • 100g Schokolade
  • 200ml gekühlte! universelle Schlagcreme von Schlagfix (leHA) (ich habe die ungesüßte Variante genommen und selbst gesüßt. Die gesüßte Schlagcreme kenne ich noch nicht, ist aber vielleicht auch gut geeignet)
  • 4 El Puderzucker (fällt bei bereits gesüßter Schlagcreme weg)
  • ca. 30g Nougat (entspricht bei den üblichen kleinen Päckchen einem Viertel der Packung)
  • 2 Tütchen Sahnesteif

Zubereitung Creme:
  • Zunächst schmilzt man die Schokolade und den Nougat gemeinsam im Wasserbad und verrührt beides gut miteinander. Das Ganze lässt man nun etwas abkühlen, aber nur so weit, dass es noch flüssig ist.
  • Während man die Sahne aufschlägt gibt man nun die beiden Tütchen Sahnesteif nach und nach hinzu. 
  • Ist die Sahne aufgeschlagen kann man den Puderzucker darüber sieben und das Ganze noch einmal verquirlen.
  • Nun gibt man während dem Quirlen die Schokoladen-Nougat-Flüssigkeit hinzu.
  • Wenn alles gut verrührt ist kommt die Sahne noch einmal in den Kühlschrank bis sie die gewünschte Konsistenz hat.


Zu guter Letzt kann man nun die Torte schichten und dekorieren. Bei mir blieb die Sahne bombenfest. Früher hatte ich schon das Problem, dass die Deko-Tuffs bei Zimmertemperatur nach einiger Zeit zerlaufen sind. Aber nicht bei dieser Sahne. Sie hält sehr gut, auch wenn man die Torte über Nacht nicht im Kühlschrank stehen hat. Aber am besten schmeckt die Torte gekühlt.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich freue mich schon auf feedback. :)


Fotos by Matthias Plautz

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rezepttest von Dani 
Die liebe Dani hat die Torte nachgebacken und mir die Bilder zukommen lassen. Ganz lieben Dank dafür! Sie sieht wirklich prächtig aus!
Dani: "Die Torte rockt!" 
Ich freu mich sehr, dass sie gefällt und gelungen ist, danke für das Feedback!








Mittwoch, 29. Januar 2014

Faltblatt der veganen P2 Kosmetik-Produkte: Zum Ausdrucken und Mitnehmen!

Wer kennt das nicht: Man geht einkaufen und steht plötzlich vor einem Regal mit einem Produkt in der Hand, was man glaubt zu brauchen, aber bei dem man nicht weiß ob es tatsächlich vegan ist. So geht es mir oft im dm. Zwar kann man auf der Internetseite von dm bei so gut wie allen Produkten des Marktes nachlesen ob sie vegan sind, doch ohne Internet auf dem Handy (ja, das gibt es tatsächlich. Und abgesehen davon: wer hat schon Lust mit dem Handy vor dem Regal zu stehen und lange auf der Seite zu suchen?) bin ich da aufgeschmissen.

So sammelten sich kleine Zettelchen mit Namen und Farbnummern in meinem Portemonnaie, aber auf Dauer muss da etwas übersichtlicheres her. Daher habe ich mir überlegt ein Faltblatt zu erstellen, wo alle Produkte aufgelistet sind.

Natürlich hat dm eine sehr große Produktpalette. Deswegen habe ich zunächst mit der Eigenmarke P2, die preiswerte Kosmetikprodukte anbietet, begonnen. Da ist die Menge nicht ganz so groß und es ist wirklich ein Segen, wenn man schnell mal nachschauen kann (vorallem wenn die Produkte in einem herabgesetzt-Körbchen liegen und man sich sonst nicht so ganz gewagt hat sie auf gut Glück zu kaufen).

Achja, es muss natürlich erwähnt werden, dass die Eigenmarke P2, so wie alle anderen dm-Eigenmarken, tierversuchsfrei ist! Das macht die Produkte gerade für Veganer, die sich keine Naturkosmetikprodukte leisten können erstrebenswert.

Den Leuten, die eine Übersicht der veganen P2 Produkte gebrauchen können möchte ich dieses Faltblatt natürlich nicht vorenthalten, daher gibt es dieses hier zum herunterladen:  :)

http://www.file-upload.net/download-8565723/Vegan-Guide---vegane-Kosmetik-von-P2---Faltblatt-by-replete-without-meat.pdf.html


Faltanleitung:

Zunächst einmal die Datei herunterladen und ausdrucken.

















Anschließend das Blatt umdrehen und horizontal falten.

Optional kann man natürlich die beiden Hälften auch aufeinander kleben, wenn man ein richtiges kleines Heftchen haben möchte.















Nun die Doppelseite in der Mitte falten und zwar so, dass das Deckblatt auf der Außenseite ist.

Jetzt ist das Faltblatt einigermaßen handlich und wartet darauf in Zukunft mitgenommen zu werden. :)

WICHTIG: Man kennt das ja: Alle Angaben sind ohne Gewähr! Die Informationen auf dem Faltblatt stammen von der Internetseite von dm. Der Stand ist vom 26.1.14. Natürlich können sich die Rezepturen ändern oder dm kann Fehler bei den Deklarationen machen. Und auch ich mache Fehler. Möglicherweise stehen unvegane Produkte auf der Liste, was natürlich nicht gewollt ist. Ich nutze das Faltblatt selbst und freue mich, wenn andere Leute auch gefallen daran finden aber garantieren kann ich nichts.



Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass es Zuspruch findet! Viel Spaß beim Benutzen. :)

Mittwoch, 27. November 2013

Vegane Maronen-Weißwein-Sauce


Maronen sind für mich ein wichtiger Bestandteil der Winterzeit. Ich esse sehr gerne Maronen pur aber auch einer Sauce geben sie einen edlen Geschmack, vor allem in Verbindung mit Weißwein. Diese Sauce hier passt gut zu Bandnudeln oder in eine Maronenlasagne sowie zu Reis.

Zutaten:
  • Maronen
  • Weißwein
  • Sahne
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Brühe

Zubereitung
  • Zunächst hackt man die Zwiebel in Würfel und brät sie an. Dann gibt man zerdrückten Knoblauch hinzu.
  • Sind die Zwiebelwürfel glasig kommen die gewürfelten Maronen dazu. (Man kann ein paar Maronen zum dekorieren beiseite legen.)
  • Nun löscht man das Ganze mit Weißwein ab und lässt ihn sich auf etwa die Hälfte reduzieren.
  • Danach wird mit Gemüsebrühe und Sahne aufgegossen, sowie mit Salz abgeschmeckt.
  • Zuletzt kann man die Sauce mit Maisstärke andicken.

Montag, 4. November 2013

Veganes Walnusspesto

Im Moment bin ich auf der Suche nach schönen Rezepten, mit denen ich Nüsse, Samen und Kerne besser in meinen Speiseplan integrieren kann. Da wir einen Walnussbaum im Garten haben sind Walnüsse schonmal vorhanden aber leider mag ich diese nicht. Das Problem bin ich nun umgangen, indem ich ein Walnusspesto daraus gemacht habe. Für Leute, die den Walnsusgeschmack nicht schätzen ist das ideal, da man ihn gut mit den anderen Zutaten überdecken kann.


Was alles in so einer Walnuss steckt ahnt man gar nicht. Sie ist eine richtige Bombe wenn es um Mineralien und Vitamine geht. Ein Pesto ist eine Möglichkeit alle enthaltenen Nährstoffe zu nutzen, da das Pesto nicht erwärmt werden muss. Ich bin keine Rohköstlerin aber mich begeistert der Gedanke die ganzen guten Inhaltsstoffe der Nuss zu bewahren und trotzdem durch die warmen Spaghetti ein warmes Essen zaubern zu können. Aber auch auf Brot macht sich Pesto gut, vorallem zu Baguette oder Chiabatta.


Nun aber zum Rezept:

Zutaten:
  • Walnüsse
  • (grüne) Oliven
  • Olivenöl
  • Salz
  • Knoblauch
  • ggf. Basilikum

Zubereitung:
  • Zunächst werden die Walnüsse gemahlen.
  • Anschließend gibt man einige Oliven sowie ein wenig Olivenöl hinzu und pürriert das ganze zu einer cremigen Masse.
  • Das Ganze kann man nun mit Knoblauch, Salz und nach Wunsch mit Basilikum verfeinern. (Auch allerlei andere Zutaten bieten einem die Möglichkeit der Gestaltung des Pestos ganz nach seinem Geschmack) 

Achtung: Reicht man das Pesto zu Spaghetti sollte es stark gewürzt sein, da die Würze in Verbindung mit den Spaghetti untergeht. Daher lieber zu stark als zu schwach würzen.

(Man kann die Zutaten natürlich in einem leistungsstarken Mixer gemeinsam zerkleinern, dies ist die Version für arme. :D)

Siehe auch: Kürbiskernpesto

Montag, 23. September 2013

Vegane Sauce Hollandaise

Zu Spargel ist sie natürlich eine Standardsauce aber auch zu anderem Gemüse macht sich Sauce Hollandaise gut.
Als ich das erste Mal versucht habe eine Sauce Hollandaise zu Spargel zu imitieren habe ich eine normale Mehlschwitze gemacht, die zwar lecker ist aber nicht an den buttrigen Geschmack des Originals herankam. Also habe ich etwas rumgetüftelt und eine wundervolle Alternative gefunden. Ich finde der Geschmack kommt bei diesem Rezept der originalen Sauce sehr nahe und sie gelingt immer. Bei echter Sauce Hollandaise gibt es ja nicht selten Probleme da sie leicht gerinnen kann. Die vegane Variante ist mit viel weniger Arbeit verbunden und trotzdem besonders lecker.

Zutaten:
  • Sojasahne
  • Alsan
  • Senf
  • Brühpulver
  • Salz
  • Kurkuma 
  • Speisestärke
  • ggf. etwas Weißwein




Zubereitung:
  • Zunächst erhitzt man die Sojasahne. Die Menge ist natürlich abhängig vom Gericht und der Anzahl der Personen. Ich habe 2 Pakete Sahne für drei Personen verwendet, was gut gereicht hat.
  • Anschließend gibt man reichlich Alsan hinzu, lässt es schmilzen und verrührt es mit der Sahne. (Auf zwei Pakete Sahne habe ich ca. ein viertel Paket Alsan verwendet.)
  • Für eine gelbe Färbung kann optional Kurkuma hinzugefügt werden bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
  • Zu guter Letzt wird die Sauce mit 2 Tl Senf, Salz, ein wenig Brühpulver und gegebenenfalls etwas Weißwein abgeschmeckt.
  • Abschließend kann sie mit in Wasser angerührter Speisestärke auf die gewünschte Konsistenz gebracht werden.

Vorsicht: Es darf keine Säure wie Zitronensaft hinzugegeben werden, da die Sahne sonst gerinnt.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Vegane Spargelcremesuppe

Früher war ich ein großer Fan von Spargelcremesuppe aus der Tüte. Die gab es aber jetzt schon lange nicht mehr. Die selbstgemachte Omni-Spargelcremesuppe fand ich leider nie besonders gut. Jetzt habe ich mich mal mit den restlichen Spargelschalen ans Werk gemacht um eine für mich perfekte Suppe zu kreiern. Sie ist tatsächlich ziemlich gut geworden, sogar einen Tick besser als die Fertigsuppe von damals und eine wundervolle Art um auch die Spargelschalen zu verwerten.

Zutaten:
  • Spargelschalen
  • 1 Paket Sojasahne
  • 1/2 Paket Alsan
  • Weißwein
  • Senf
  • Knoblauch
  • Brühpulver
  • Mehl
  • Speistärke 
  • Salz
  • Zucker


Zubereitung:
  • Zunächst werden die Spargelschalen, die vom letzten Spargelessen natürlich verwahrt wurden in reichlich Wasser (sodass die Schalen vollständig bedeckt sind) mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker für mindestens eine halbe Stunde (am besten noch länger) ausgekocht.
  • Hat man die Spargelbrühe erfolgreich gekocht so macht man nun eine kleine Mehlschwitze in einem weiteren Topf. Hierfür wird ein Teil des halben Packets Alsan (ca. 1 El) geschmolzen. Anschließend kommt soviel Mehl hinzu, dass sich Mehl und Alsan beim umrühren zu einer Pampe verbinden. Diese wird nun etwas angebräunt.
  • Anschließend kommt der Spargelschalensud (ohne die Schalen) hinzu. Es sollte mit einem Schneebesen dafür gesorgt werden, dass Mehlschwitze und Sud sich verbinden und es keine Klümpchen mehr gibt.
  • Danach wird die Sahne hinzugegeben.
  • Das ganze wird nun mit mindestens 5 El Weißwein, einem Tl Gemüsebrühpulver, Salz, 1-2 Tl Senf, mindestens einer gepressten Knoblauchzehe und dem Rest des halben Packets Alsan verfeinert.
  • Ist einem die Suppe noch zu dünnflüssig kann man diese noch mit in Wasser gelöster Speisestärke andicken.

Guten Appetit! :)

Freitag, 26. April 2013

Vegane Lasagne - extra einfach und preiswert

Vegane Lasagne - für mich im Moment der absolute Renner.
Zunächst habe ich die Lasagne mit Bechamelsauce, Hefeschmelz und Käseersatz gemacht, die mir richtig gut geschmeckt hat. Aber, da mir der Aufwand zu groß und die Zutaten zu teuer waren, gab es beim nächsten Versuch eine abgespeckte Version. Doch auch diese hat in ganzer Linie überzeugt. Sie geht schnell, ist super saftig und unglaublich köstlich. Abgesehen davon halte ich dieses Rezept für das preiswerteste vegane Lasagnerezept.

Zutaten:
ein Paket Lasagneblätter

Für die Bechamelsauce:
  • 3 El Margerine
  • 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • 300ml Sojamilch
  • 200ml Wasser
  • Paprikapulver
  • Brühpulver
  • Salz
  • nach Wunsch weitere Gewürze

Für die Tomatensauce:
  • 1000g Pizzatomaten (Zwei Dosen/Pakete)
  • nach Wunsch 100-200g Sojagranulat
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch
  • Tomatenmark
  • Salz
  • ggf. Kräuter und andere Gewürze

Zubereitung:

Tomatensauce:
  • Zunächst schneidet man die Zwiebel in Würfel und brät sie mit etwas Fett in einem Topf an.
  • Anschließend gibt man gepresste Knoblauchzehen (Menge nach Wunsch) hinzu.
  • Möchte man Sojageschnetzeltes als Sojahack verwenden, so sollte man es zunächst mit heißem Wasser begießen, reichlich Brühpulver hinzugeben und es ziehen lassen. Danach wird es mit den Zwiebeln und dem Knoblauch scharf angebraten.
  • Nun noch zwei Teelöffel Tomatenmark hinzugeben, kurz mit anbraten und danach das Ganze mit den Pizzatomaten ablöschen.
  • Jetzt kann nach Bedarf mit Salz und diversen Kräutern gewürzt werden.

Bechamelsauce:
  • Als Grundlage dient eine Mehlschwitze: In einem Topf werden 3El Margarine geschmolzen.
  • In die flüssige Margarine kommen nun 2 El Mehl. Man sollte gut rühren damit sich alles zu einer cremigen Pampe verbindet. ;) Wenn die Masse zu trocken ist, mehr Margarine hinzugeben, wenn sie zu flüssig ist, mehr Mehl.
  • Anschließend gibt man die Sojamilch hinzu und rührt die Mehlschwitze mit einem Schneebesen ein, sodass keine Klümpchen mehr zu finden sind.
  • Danach das Wasser und Brühpulver hinzugeben.
  • Die Sauce wird nun aufgekocht, damit sie ihren Mehlgeschmack verliert.
  • Nun mit Paprikapulver, reichlich Salz und nach Bedarf mit weiteren Gewürzen verfeinern. Man sollte reichlich würzen, bis einem die Bechamel einigermaßen schmeckt. Später, wenn sie gebacken wurde und sich mit der Tomatensauce vermischt hat, schmeckt sowieso alles ganz anders, daher ist es nicht schlimm, wenn man im ersten Moment zweifelt. ;)
  • Nun gibt man etwas Tomatensauce in die Form, darauf die Lasagneplatten. Anschließend stapelt man immer nach der Reihenfolge: Lasagneplatten, Tomatensauce, Bechamel. Man sollte sich etwas Bechamelsauce übrig lassen um damit eine schöne letzte, oberste Schicht zu bilden.
  • Nun kommt die Lasagne bei 180°C in den Ofen und wird für 40-45 Minuten gebacken.

Dienstag, 2. April 2013

Veganer Feta: weißen Tofu einlegen





















Feta in vegan? Ei sicha!

Zu Ostern habe ich weißen Tofu eingelegt.
Ich hatte zwei Sorten Tofu zur Auswahl: 
Einmal einen etwas weicheren weißen Tofu aus dem Asialaden - der schmeckte mir eingelegt nicht. 
Zum anderen den etwas festeren weißen Tofu von Alnatura (zu bekommen im DM) - dieser nahm die Würze viel besser auf und es er wurde richtig schön pikant.



Zutaten:
  • weißer Tofu
  • Olivenöl
  • einige Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Rosmarin
  • Oregano
  • Thymian
  • (frischer) Basilikum
  • optional: weitere getrocknete Kräuter
  • optional: Harissapulver





 Zubereitung:
  • Zunächst befüllt man das Glas (je nach Größe) mit 1-2 EL Salz. 
  • Darauf gibt man 4 EL Olivenöl und verrührt das Salz darin. Gut wäre es, wenn sich das Salz zumindest etwas löst. 
  • Anschließend gibt man mindestens 2 TL der genannten Gewürze, ein paar geviertelte Knoblauchzehen (mindestens 3) sowie eine Hand voll in Streifen geschnittene Basilikumblätter hinzu.
  • Der weiße Tofu wird nun in Würfel geschnitten und in das Glas gefüllt.
  • Danach wird so viel Olivenöl hinzugegeben, dass der Tofu bedekt ist.
  • Nun das Glas gut verschließen und schütteln, gegebenenfalls auf den Kopf stellen, sollten sich die Gewürze nicht richtig verteilen.

Der Tofu sollte nun mindestens zwei Tage ziehen gelassen werden.
Ist der Tofu leergegessen, die Flüssigkeit nicht wegschütten! Sie kann nochmal zum einlegen, zum würzigen anbraten oder für ein Salatdressing verwendet werden.

Samstag, 8. Dezember 2012

Veganer Apfel-Weihnachtskuchen

Wie wäre es mit einem Weihnachtskuchen anstatt von Weihnachtsplätzchen?
Also habe ich mal diesen wundervollen Apfelkuchen ausprobiert, der sehr viel Lob bekommen hat. Er ist sehr saftig und schmeckt weihnachtlich auch wenn außer Zimt keinere weiteren Weihnachtsgewürze vonnöten sind. Ich kann ihn sehr empfehlen. :)


Zutaten:
  • 400g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 50g gemahlene Mandeln (die Nusssorten können auch in einem anderen Verhältnis verwendet oder durch andere gemahlende Nussorten ersetzt werden)
  • 1 TL Zimt
  • 2TL (Back-)Kakaopulver
  • 200g Zucker
  • 300ml Sojamilch
  • 200ml Sonnenblumenöl
  • 4 EL Apfelmus
  • 2-3 große Äpfel
  • Puderzucker


Zubereitung:
  • Zunächst vermischt man das Mehl, das Backpulver, den Vanillezucker und die gemahlenen Nüsse mit dem Zimt, dem Kakaopulver sowie dem Zucker.
  • Anschließend wird  das Apfelmus hinzugegeben sowie die Sojamilch und das Öl über die trockenen Zutaten gegossen.
  • Das Ganze wird nun sorfältig verquirlt.
  • Wenn der Teig Klümpchenfrei ist kann er in eine Backform, vorzugsweise ein tiefes Blech gegeben werden.
  • Während der Backofen auf 180°C vorheizt werden die Äpfel geschält, entkernt und in kleinere Stücke geschnitten, die man nun in den Teig drücken kann.
  • Es kommt natürlich auf die Backform an wie viele Apfelstücke man auf dem Teig verteilen kann allerdings empfiehlt es sich reichlich Apfelstücke zu verwenden, weil sie den Kuchen schön saftig machen.
  • Nun kommt der Kuchen für 15-25 Minuten in den Ofen.
  • Wenn der Kuchen abgekühlt ist kann man Puderzucker darübersieben.
  • Fertig :)

Samstag, 1. Dezember 2012

Vegane süßlich-herzhafte Erdnusskügelchen


Ich habe mich vor kurzem an Erdnusspralinen versucht. Diese habe ich auf einer Veggie-Party kennengelernt und aus dem Gedächtnis versucht sie nachzuahmen. Als kleiner Snack für ein Buffet sind sie genau richtig.


Zutaten:
  • Erdnussbutter (ich habe die "Crunchy" Variante genommen für mehr Biss)
  • Haferflocken
  • Puderzucker
  • Kokosraspeln


Zubereitung:
Es gibt leider keine genauen Mengenangaben aber das ist nicht so schlimm denke ich, da man ja selbst am besten erkennt ob die Kügelchen zu klebrig sind oder ob einem die Süße reicht.
Man mischt zunächst Haferflocken mit etwas Erdnussbutter in einer Schüssel dann siebt man nach Geschmack etwas Puderzucker darüber und knetet diesen in die Masse. Anschließend formt man daraus kleine Kügelchen. Die Masse sollte nicht zu sehr an den Fingern Kleben ansonsten fehlen Haferflocken. Die geformten Kügelchen werden nun in Kokosraspeln gewälzt damit sie nicht so klebrig sind. Fertig ist der Snack.


Sonntag, 11. November 2012

Vegane Mousse au Chocolat


Hallo alle zusammen. Von mir hat man ja in letzter Zeit nicht mehr so viel gehört aber ich denke es ist meine Pflicht, gerade jetzt vor Weihnachten ein paar neue Rezepte hochzustellen. Bald wird auch wieder weihnachtlich gebacken worauf ich mich besonders freue, auch wenn die Zeit dafür etwas knapp bemessen ist.

Aber hier gibt es erstmal meine neuste Errungenschaft, die wirklich verdammt lecker war und mich wieder eine Sache weniger missen lässt: Vegane Mousse auch Chocolat.


Zutaten (für zwei Portionen):
  • 250g Seidentofu
  • 150g Schokolade (Zartbitter natürlich)
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • etwas Rumaroma


Spezielle Utensilien:
Pürrierstab oder Standmixer


Zubereitung:
  • Zunächst wird die Schokolade in einem Wasserbad geschmolzen.
  • Wärenddessen wird der Seidentofu in eine Schüssel gegeben. Ich habe ihn mit einem Pürrierstab so lange bearbeitet bis alle Klümpchen verschwunden waren. Man kann das Ganze aber bestimmt auch in einen Standmixer geben.
  • Keine Sorge, der Seidentofu schmeckt meiner Meinung nach pur ziemlich schrecklich aber das wird sich jetzt ändern, denn wir geben den Vanillezucker und einige Tropfen von dem Rumaroma hinzu. Anschließend wird die flüssige Schokolade hinzugegeben und alles nocheinmal gründlich pürriert beziehungsweise gemixt. 


Nun kann man die Mousse direkt genießen aber ich empfehle es, sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank zu stellen.
In der Mousse findet man tatsächlich einige Luftlöcher vom Pürrieren, was sie ein wenig auflockert allerdings ist sie nicht so schaumig wie herkömmliche Mousse mit Eiweiß, is kla ne? ;)
Vielleicht kann man die vegane Variante auch ein wenig auflockern indem man noch einmal mit einem Handrührgerät hindurchgeht. Das habe ich allerdings noch nicht probiert. Zu beachten ist noch, dass diese Moussevariante wirklich sehr ausfüllend ist und man daher gar nicht so viel davon essen kann, auch wenn man es gerne würde.

Mein Freund und ich waren auf jedenfall sehr begeistert von dieser Mousse und haben uns sogar darum gekloppt. Nachmachen lohnt sich also! :)

Freitag, 3. August 2012

Veganer Bulgursalat

Für einen gemütlichen Grillabend oder zum Mitbringen auf eine Party eignet sich dieser Salat sehr gut. Er ist schnell gemacht und schmeckt vielen Leuten, weil es sich nicht um einen normalen Salat handelt und er trotzdem ziemlich frisch und sommerlich schmeckt.


Zutaten (für ca. 3 Personen)
  • 1 gr. Tasse Bulgur (oder Couscous) (ca. 150 g)
  • 1 rote oder gelbe Paprika (nach Wunsch ohne Haut)
  • 1 Zwiebel oder Frühlingszwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • Petersilie
  • Pfefferminzblätter
 
 
Für die Sauce:
  • ca. 1/2 Tube Tomatenmark
  • ca. 4 EL Olivenöl (je nach Geschmack, kann auch weggelassen werden)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Zitronensaft
  • 1 Prise Zucker
  • Harissa oder Chili (falls man Schärfe will)
 
 
Zubereitung:

Der Bulgur (oder Couscous) wird zunächst nach der Anleitung auf der Packung zubereitet aber statt in Wasser, in Brühe quellen gelassen. Wärenddessen wird das Gemüse in kleine Würfel geschnitten und die Kräuter werden gehackt. Der Bulgur wird nun mit dem Gemüse und den Kräutern in eine Salatschüssel gefüllt. Anschließend werden die Zutaten für die Sauce nach Geschmack hinzugegeben und sorgfältig untergerührt.

Montag, 30. Juli 2012

Liebster Blog Award

Hallo alle zusammen :) Ich habe gerade eine riesige Freude gemacht bekommen. Nicht, dass der Tag nicht ohnehin schon toll ist, nein, ich habe auch noch diesen Award von der lieben Maria (...follow the vegan way) verliehen bekommen:








Vielen lieben Dank, ich habe mich sehr gefreut! :)

Jetzt ist also folgendes meine Aufgabe:

  1. Poste den Award auf deinem Blog.
  2. Verlinke deinen Nominator – als kleines Dankeschön.
  3. Gib den Award an 5 Blogger weiter, die weniger als 200 regelmäßige Leser haben und informiere sie hierüber in einem Kommentar oder per Email.

Dieser Award dient dazu, etwas unbekannteren Blogs Gehör zu verschaffen und auf sie aufmerksam zu machen. Ich finde diese Idee wirklich wunderbar also habe ich mich fleißig durch allerhand Blogs gegraben. Normalerweise schaue ich mal hier mal da und ich hatte daher etwas Mühe die Blogs, auf die ich regelmäßig stoße wiederzufinden.
Aber ich habe geschafft eine Liste mit ein paar hübschen, liebevoll gestalteten, veganen Blogs zu erstellen:


Ich hoffe ich konnte dadurch meinen Lesern Anregungen geben und diesen hübschen Blogs mehr Leser verschaffen. :)

Sonntag, 29. Juli 2012

Vegane Schoko-Hefeteig-Schnecken

Bei meinem letzten Mittagessen war ich nicht so sicher, ob dieses auch satt machen würde. Daher habe ich zusätzlich noch diese Schoko-Hefteigrolle gebacken. Das war eine gute Entscheidung, denn sie war sehr ergiebig. Wir konnten zwei Tage davon essen und ich konnte sogar noch ein paar Stücke verschenken, die mit Freude verspeist wurden. :) Abgesehen davon, dass es ein Hefeteig ist und man diesen gehen lassen muss, ist die Rolle eigentlich schnell gemacht. Auf jedenfall wird die Arbeit ausgeglichen, durch die Ergiebigkeit der Rolle.

Zutaten für den Hefeteig:
  • 600g Mehl
  • 75g Zucker
  • 300ml Sojamilch
  • 100g Margarine
  • Trockenhefe
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:
  • 200g Schokolade
  • 3 EL Margarine

Zubereitung:
Zunächst  wird der Hefeteig hergestellt. Dafür werden die Zutaten abgewogen und vermischt. Die Trockenhefe sollte so wie auf der Verpackung beschrieben dazu gegeben werden. (Bei mir musste man sie nur mit dem Mehl vermischen und konnte dann wie gehabt weiter arbeiten.) Alles muss gründlich mit einer Küchenmaschine verknetet werden bis der Teig beginnt, sich vom Topfrand zu lösen. Anschließend wird der Teig gehen gelassen. Wahlweise eine halbe Stunde im Backofen bei 50°, im Zimmer, was allerdings länger dauert oder bei diesem (furchtbaren) Wetter draußen in der Sonne.

Wärend der Teig also vor sich hin geht kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Wenn diese geschmolzen ist gibt man die 3 EL Margarine hinzu und verrührt alles sorgfältig. Das Ganze sollte im Wasserbad bleiben wärend man nun den Teig ausrollt. Anschließend wird die Schokocreme auf dem Teig verteilt und dieser wird zusammengerollt. Die Heferolle kommt nun bei 200° für 30 - 45 Minuten in den Ofen. Ich mag es am liebsten, wenn der Hefeteig nicht zu trocken wird. Bei mir war er vielleicht sogar noch ein klein wenig undurch (um nicht zu sagen roh...) aber es hat trotzdem köstlich geschmeckt. Daher lieber etwas früher als nach 45 Minuten herausnehmen, ganz nach Geschmack.

Montag, 9. Juli 2012

Veganes Kürbiskernpesto

Köstlich auf Baguette oder Ciabatta
Mit Sojajoghurt verfeinert zum Joghurtpesto











Eine leckere Sache ist das von mir vor kurzem ausprobierte Kürbiskernpesto. Es eignet sich wunderbar als alternativer Brotaufstrich oder auf Spaghetti, wahlweise pur oder mit Sojajoghurt/Yofu verfeinert. Was ich mir noch gut vorstellen könnte wäre das Pesto als Grundlage für eine etwas andere Gemüsepizza... das muss auch mal getestet werden... Nun aber erst zum Rezept:


Menge des Pestos bei angegebenen Zutaten
Zutaten:

  • 50g Kürbiskerne
  • 4 grüne Kräuteroliven
  • 5 EL Olivenöl
  • Zitronensaft
  • etwas geriebene Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Brühpulver, (wahlweise) Harissa Pulver
 

Zubereitung:

Zunächst müssen die Kürbiskerne fein gemahlen werden. Anschließend werden die Oliven samt den 5 Esslöffeln Olivenöl hinzugefügt und gründlich püriert. Danach wird das Ganze mit etwas Zitronensaft, geriebener Zwiebel, Salz, Pfeffer, Brühpulver und (falls vorhanden und erwünscht) Harissa Pulver abgeschmeckt und ordentlich vermengt. Geht schnell und schmeckt. Guten Hunger! :)